Montag, 31. März 2025

Schöne Rituale rund ums Lesen

Lesen ist mehr als nur eine Beschäftigung – es ist ein Moment der Entspannung, eine kleine Auszeit vom Alltag. Jeder hat dabei seine eigenen kleinen Rituale, die das Leseerlebnis noch schöner machen.

Für mich ist mein gemütlicher Lesesessel der perfekte Rückzugsort. Abends lese ich auch gerne im Bett, wenn der Tag langsam zur Ruhe kommt. Musik brauche ich beim Lesen nicht unbedingt, aber manchmal begleitet mich leise Entspannungsmusik. Im Winter gehört eine Tasse Tee und eine brennende Kerze fast immer dazu – das flackernde Licht und der warme Duft schaffen eine besonders behagliche Atmosphäre. Im Sommer verlege ich mein Lesevergnügen oft nach draußen auf die Terrasse, wo ich die frische Luft und das Vogelzwitschern genieße.

Und wie ist das bei euch? Habt ihr feste Rituale beim Lesen? Einen Lieblingsplatz, an dem ihr euch mit einem guten Buch zurückziehen könnt? Ich bin gespannt auf eure Lesegewohnheiten!



Foto: (c) Pixabay



Mittwoch, 26. März 2025

"Die Schwestern von Krakau" von Bettina Storks

Bettina Storks ist bekannt für ihre fesselnden Familienromane mit historischen Bezügen. Auch in Die Schwestern von Krakau gelingt es ihr, eine tiefgründige Geschichte mit spannenden Recherchen und bewegenden Einzelschicksalen zu verweben.

Als Edith nach dem Tod ihres Vaters unerwartet erfährt, dass ihre Familie jüdische Wurzeln hat, wird sie in eine bewegende Spurensuche hineingezogen. Die Enthüllung, dass ihr Vater Simon, den seine Familie in Deutschland für tot hielt, tatsächlich überlebte, bringt große Erschütterung und neue Fragen mit sich. Gemeinsam mit ihrer Cousine Tatjana beginnt sie, das Geheimnis der Familie zu lüften. Besonders Tatjanas Reise nach Krakau erweist sich als entscheidend: Dort stößt sie auf die Geschichte ihrer Großmutter Lilo, die während des Zweiten Weltkriegs in einer Apotheke im Ghetto arbeitete.

Bettina Storks verbindet Vergangenheit und Gegenwart geschickt, indem sie die Perspektiven mehrerer Generationen zusammenführt. Die Apotheke im Krakauer Ghetto spielt eine zentrale Rolle und bietet einen eindrücklichen Einblick in die bedrückende Realität der NS-Zeit. Die Begegnung mit Adam, dem Bewahrer des Nachlasses des Apothekers, bringt schließlich die entscheidenden Puzzlestücke zusammen.

Der Roman überzeugt nicht nur durch seine gut recherchierte historische Tiefe, sondern auch durch die bewegenden Fragen, die er aufwirft: Wie viel wussten die Menschen damals? War es Unwissenheit, Wegsehen oder doch die Angst ums eigene Überleben? Storks zeigt eindrücklich die Schrecken der NS-Zeit, aber auch die Kraft der Erinnerung und die Bedeutung der Wahrheitsfindung für nachfolgende Generationen.

Wie immer gelingt es der Autorin, die Leserinnen und Leser emotional mitzunehmen und mit ihrer feinfühligen Erzählweise zu berühren. Die Schwestern von Krakau ist ein bewegender Roman über Familie, Identität und die Schatten der Vergangenheit – spannend, ergreifend und absolut lesenswert.




Samstag, 8. März 2025

Die ersten Frühlingstage genießen - Zeit für Sonne, Natur und Entspannung

Endlich ist es soweit: Die ersten warmen Sonnenstrahlen kitzeln auf der Haut, die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf, und überall beginnt es zu blühen. Nach den kalten, grauen Monaten fühlt sich der Frühling wie eine Wohltat für Körper und Seele an.

Einfach mal auf der Terrasse sitzen, die Augen schließen und die Sonne genießen – was gibt es Schöneres? Die Vögel zwitschern fröhlich, als wollten sie die neue Jahreszeit willkommen heißen. In den Beeten und an den Bäumen sprießen die ersten Knospen, und ein sanfter Wind trägt den Duft von frischem Grün heran.

Diese Momente der Ruhe sind kostbar. Ein gutes Buch zur Hand, eine Tasse Kaffee oder Tee, und die Welt scheint für einen Moment stillzustehen. Keine Eile, keine Verpflichtungen – einfach nur genießen.

Der Frühling lädt dazu ein, wieder mehr Zeit draußen zu verbringen, Energie zu tanken und die kleinen Wunder der Natur bewusst wahrzunehmen. Also nichts wie raus in die Sonne – denn sie tut einfach gut!



Foto (c) Monika Schulte 


Montag, 3. März 2025

Rosenmontag - Ein Montag wie jeder andere?

Zugegeben, mit Karneval kann ich persönlich nicht viel anfangen. Für mich ist der Rosenmontag daher ein ganz normaler Montag – mit dem kleinen Vorteil, dass ich etwas früher Feierabend habe. Den Nachmittag werde ich in Ruhe genießen und mir endlich mal wieder Zeit zum Lesen nehmen.

Aber wie ist es bei Euch? Feiert Ihr Karneval und stürzt Euch ins bunte Treiben? Oder nutzt Ihr den Tag lieber für eine kleine Auszeit? Ich bin gespannt, wie Ihr den Tag verbringt.


Foto (c) Pixabay 


Sonntag, 2. März 2025

"Das Glück ist die Summe schöner Momente – sammle sie jeden Tag."

Heute hatte ich einen schönen Moment auf der Terrasse. Während ich Blumen und Pflanzen gegossen habe, rief mir meine Nachbarin zu, dass ein Schmetterling um mich herumflattert. Erst da habe ich ihn bemerkt. Für mich ist ein Schmetterling ein Zeichen dafür, dass der Frühling bald kommt. Sein Anblick hat mich sehr gefreut. Hattet ihr heute auch einen schönen Moment?


Foto (c) Pixabay



Samstag, 1. März 2025

Mehr lesen, mehr Musik, mehr Miteinander

Manchmal frage ich mich: Was ist los mit dieser Welt? Überall wird gestritten, gehackt, gezerrt. Eine andere Meinung? Sofort wirst du platt gemacht. Wo ist das offene Gespräch geblieben? Wo ist das Zuhören? Wo ist das gemeinsame Lachen?

Ich vermisse das Miteinander. Dieses Gefühl, sich einfach hinzusetzen, ein gutes Buch zu lesen und danach darüber zu reden. Sich auszutauschen, ohne Angst zu haben, dass jede Meinung sofort bewertet oder zerpflückt wird. 

Wir sollten auch wieder mehr Musik hören. Musik verbindet. Bücher öffnen Horizonte. Sie helfen uns, uns selbst und andere besser zu verstehen. Früher saß man zusammen, hat sich über Geschichten unterhalten, hat Lieder gehört und gefühlt. Heute? Jeder ist in seiner eigenen Blase gefangen, mit Kopfhörern in den Ohren und endlosem Scrollen auf dem Bildschirm.

Können wir bitte mal wieder einen Gang zurückschalten? Einfach Musik anmachen, uns von ihr tragen lassen? Ein Buch aufschlagen und darin versinken? Uns darüber unterhalten, ohne Kampf und Krampf?

Lasst uns wieder lesen. Lasst uns wieder Musik hören. Und vor allem: Lasst uns wieder miteinander sein.


Foto von Pixabay


Freitag, 28. Februar 2025

Dankbarkeit im Alltag - Wofür wir jeden Tag dankbar sein können

Manchmal sind es die unscheinbaren Dinge, die einen Tag besonders machen: ein Lächeln, eine spontane Umarmung oder ein unerwarteter Anruf. Wer diese kleinen Freuden bewusst wahrnimmt, stärkt seine positive Einstellung sieht das Leben mit anderen Augen.

Ich habe Anfang 2022 einen schweren Bandscheibenvorfall erlitten. Die zurückgebliebene Nervenschädigung macht mir oft Probleme, doch ich bin dankbar, dass ich wieder laufen kann. Wenn ich draußen in der Natur bin, spüre ich diese Dankbarkeit besonders - beim Rauschen des Meeres oder bei einem unvergesslichen Sonnenuntergang.

Anstatt immer nur über Schwierigkeiten zu sprechen, sollen wir uns auf das konzentrieren, was wir haben. Dankbarkeit macht das Leben nicht perfekt, aber sie macht es reicher. Wofür bist du heute dankbar?



Foto: (c) Monika Schulte