Montag, 19. August 2019

"Sommerküsse in der Toskana" von Julia K. Rodeit

Ein wunderbarer Sommerroman!

Franzi (Francesca) Marino ist eine erfolgreiche Sängerin, die jedoch am Limit lebt. Sie hetzt nur noch von Konzert zu Konzert und von Termin zu Termin. Längst hat sie die Lust am Singen verloren. Ihr Manager, ihre Mutter Diana und auch ihr Lebensgefährte Philipp, ein aufstrebender Politiker, sehen nur ihren Erfolg, den sie weiter vorantreiben wollen. Es kommt, wie es kommen muss, Franzi bricht kurz vor einem Konzert zusammen und kommt erst im Krankenhaus wieder zu sich. Ihr italienischer Vater macht kurzen Prozess. Er nimmt sie mit nach Italien und bringt sie zu ihrer geliebten Nonna, die sie über 20 Jahre nicht gesehen hat. 

Francesca fühlt sich dort sofort geborgen. Die Ruhe im Örtchen Navello und die Fürsorge ihrer Nonna tun ihr einfach nur gut. Nonna Maria führt eine kleine Pension, doch die läuft gar nicht mehr gut. Alessio, Francescas Freund und Feind aus Kindertagen (er zog sie immer an ihren Zöpfen!), hilft der Nonna, wo und wann immer er kann. Alessio bringt sie noch immer schnell auf die Palme, aber er sorgt auch für jede Menge Schmetterlinge in ihrem Bauch. 

"Sommerküsse in der Toskana" - ein wunderbarer Sommerroman! Julia K. Rodeit entführt uns Leserinnen in die wunderschöne Toskana. Hat man vorher noch die städtische Hektik rund um Francesca wahrgenommen, spürt man die Ruhe, die allein schon die Landschaft bewirkt. Eine warmherzig erzählte Liebesgeschichte, voller Leichtigkeit und jeder Menge Romantik. Der Schreibstil angenehm und bildhaft, ist es einfach eine Wohlfühlgeschichte. Ich musste das Buch gestern Abend unbedingt zu Ende lesen. Anschließend habe ich mich in Decke und Kissen gekuschelt und von der Toskana geträumt. 



eBook
322 Seiten



Liebe Julia K. Rodeit, ganz, ganz 
herzlichen Dank für diese wunderschöne Geschichte! 




Freitag, 16. August 2019

"Marina, Marina" von Grit Landau

Wer kennt ihn nicht, diesen Ohrwurm "Marina, Marina" aus den 60er Jahren? Allein schon beim Titel des Buches hatte ich sofort dieses Lied in den Ohren. Auch nach Beenden der Geschichte begleitet mich der Song noch immer durch den Tag.

"Marina, Marina" - die Geschichte von Sant'Amato, eines fiktiven Dorfes an der ligurischen Küste. Die Geschichte eines Dorfes und seiner Bewohner, seiner Familiengeschichten, seiner Tragödien und Geheimnisse.

Und natürlich gibt es auch eine Marina. Der junge Nino betet die Frau des Friseurs heimlich an. Sie ist seine große Liebe, doch Marina ist verheiratet, hat 2 Kinder und ist zudem die Mutter seines besten Freundes. Als Nino ihr die aktuelle Schallplatte zukommen lässt, denkt Marina jedoch, sie sei von einem anderen und so nimmt das Schicksal seinen Lauf...

Die Autorin entführt den Leser ins Italien der 1960er Jahre. Dieses Buch ist wie ein Film aus dieser Zeit. Überall palavernde Italiener, laut, bunt und voller Lebenslust. Hier eine Liebelei, dort eine Tragödie. Der Leser ist stiller Zeuge all dieser Ereignisse und Episoden. Mit jedem Kapitel und jedem Jahr lernt man die Familien besser kennen.

Dann plötzlich ein Sprung zurück ins Jahr 1944. Ein düsteres Kapitel deutsch-italienischer Geschichte. Geschichte, die die meisten von uns nur vom Hörensagen kennen, wenn überhaupt. Begleitet ist dieses Kapitel vom Partisanenlied "Bella Ciao", das mir seit 2018 in der Pop-Version ein Begriff ist. 

Das letzte Kapitel ist dem Jahr 1980 gewidmet. Hier erfährt der Leser, was aus all den Schicksalen, Träumen und Wünschen der Dorfbewohner geworden ist. 

"Marina, Marina" - nicht einfach nur Dolce Vita, wie man vielleicht vermuten mag, nein! Es ist eine  Zeitreise in die 60er Jahre. Eine Zeit, in der noch immer viele Menschen den Krieg nicht verwunden haben, aber auch eine Zeit, in der die Menschen wieder leben und lieben wollen. Die ersten Touristen kommen nach Bella Italia und möchten wenigstens ein paar Tage im Jahr die italienische Leichtigkeit genießen. 

Grit Landau liebt Italien. Das merkt man ihr jeder Zeile an. Sie schafft es hervorragend, das italienische Flair wiederzugeben. Alles scheint vertraut zu sein. Ein tolles Buch über Liebe, Hoffnung und Erwartungen. Am besten zu lesen bei einem Glas gutem italienischen Wein mit der passenden Musik dazu. 




Broschierte Ausgabe
400 Seiten
DROEMER



Liebe Grit Landau, herzlichen Dank für deine Geschichte! 
Ich summe noch immer vor mich hin!



Donnerstag, 15. August 2019

"Frieda" von Dagmar Fohl

Wortgewaltig!

Frieda, die sich selbst lieber Elfriede nennt, verlässt mit jungen 16 Jahren ihr ungeliebtes Elternhaus, um sich ganz der Kunst zu widmen. Ihr Leben besteht aus Malen, Malen, Malen. Sie ist regelrecht besessen von ihrer Malerei. Sie besucht erst eine Fachklasse für Mode, später für Angewandte Graphik. Sie bewegt sich im Umfeld von Otto Dix, Otto Griebel und Conrad Felixmüller.

Als sie den Maler und Sänger Kurt Lohse kennenlernt, verliebt sie sich und gibt schnell ihre lieb gewonnene Freiheit auf. Kurt Lohse macht die junge Frau und ihre Kunst nieder. Immer wieder behauptet er, sie würde nichts können. Sie selbst sei nichts wert. Trotzdem kann Frieda nicht von dem Künstler lassen. Die beiden heiraten, doch die Ehe ist alles andere als glücklich. Sie hassen und sie lieben sich. 

Als Kurt beginnt fremd zu gehen und später Kinder mit seiner Geliebten Ella hat, erleidet Elfriede Lohse-Wächtler einen ersten Nervenzusammenbruch. Zum ersten Mal  kommt sie in eine Heilanstalt. Dort malt sie wieder. Sie malt Patienten, offen, schonungslos.

Aus der Heilanstalt entlassen, widmet sie sich wieder ganz der Malerei. Von Kurt lebt sie getrennt. Elfriede ist unglücklich. Sie lebt in bitterer Armut, hält sich mit dem Malen von Postkarten und dem Erstellen von Batiken über Wasser. Als sie kein Dach mehr über dem Kopf hat, muss sie zurück in ihr Elternhaus ziehen.

Immer wieder sieht und hört Frieda Phantasie-Gestalten. Sie erleidet weitere Nervenzusammenbrüche. Der Vater lässt sie schließlich wieder in eine Heilanstalt einweisen. Diagnostiziert wird Schizophrenie. Ihr Ehemann beantragt die Entmündigung und lässt sich von Frieda wegen unheilbarer Geisteskrankheit scheiden. Im Rahmen des Euthanasie-Programms T14 der Nazis, wird Frieda in der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein ermordet. 

"Frieda" - selten habe ich so einen wortgewaltigen Roman gelesen! ein großartiges Buch über eine Künstlerin, die sich ganz der Malerei gewidmet hat. Eine junge Frau, die zerrissen ist in ihrer Liebe zu ihrem Ehemann Kurt, die sich immer wieder niedermachen lässt und doch von diesem Mann nicht lassen kann. 

Dieser Roman hat mich überwältigt. Er ist schonungslos, er ist brutal offen und lässt einen nicht los. Ein Buch, das man so schnell nicht vergessen wird. 

"Frieda" - für mich eine DER Entdeckungen 2019!



Gebundene Ausgabe
246 Seiten
Gmeiner-Verlag




Herzlichen Dank an das Verlagsteam, dass ich diesen außergewöhnlichen Roman lesen und vorstellen dufte!



Mittwoch, 14. August 2019

"Mit dem Wind" von Paula Leonhardt

Eine faszinierende Geschichte über das Ballonfahren!

Mathilde, von allen nur liebevoll Tille genannt, ist schon als Kind ein echter Wildfang. Jetzt, als junge Frau, hat sich daran kaum etwas geändert. Am liebsten ist Tille mit ihrem langjährigen Freund Fritz unten am Fluss zum Steine werfen. Für Fritz ist Tille jedoch längst mehr geworden als nur die gute Freundin.

Es ist das Jahr 1884. Als die junge Frau Paul Naumann kennenlernt, wittert sie sofort ein neues Abenteuer, den Paul ist Ballonfahrer und zugleich Luftakrobat. Er tritt öffentlich auf und verdient sein Geld mit Vorstellungen auf großen Plätzen. Nichts findet Tille faszinierender, als auch einmal mit einem Ballon zu fahren, doch noch findet Paul es zu riskant für eine Frau. Tille gibt sich zunächst damit zufrieden, dem Ballonfahrer die Ausrüstung auszubessern oder gar komplett neu zu nähen. Schließlich ist sie Näherin und versteht ihr Handwerk. Dann ist es soweit. Tille darf Paul begleiten und ihm assistieren. Endlich erfüllt sich ihr Traum vom Fliegen!

Tille und Paul verbindet mehr als nur die Ballonfahrerei. Tille wird schwanger und bekommt eine Tochter. Rosa. Dass das Kind unehelich ist, stört Tille herzlich wenig. Sie legt nicht allzu viel Wert auf die Meinung der Menschen, die denken, dass sich so etwas für eine Dame nicht schickt. Paul ist ein Lebemann. Er liebt nicht nur das Leben, sondern auch die Frauen. Tille erwischt ihn, wie er gerade ihre nervige Cousine Emma küssen möchte. Um zu beweisen, was Tille ihm wirklich bedeutet, will er sie endlich heiraten, doch bevor es zur Hochzeit kommt, geschieht ein tragischer Unfall. Fritz steht ihr wie immer zur Seite, doch wird die junge Mutter die Ballonfahrerei nun endgültig aufgeben müssen?

"Mit dem Wind" - eine wunderbare, packende Lektüre über das Ballonfahren. Der Erzählstil angenehm und so bildhaft, dass ich mir als Leser vorkam, als würde ich hautnah dabei sein. Dabei auf einer Art Jahrmarkt, auf dem Paul und Tille auftreten. Viele Menschen um mich herum, voller Spannung, voller Aufregung mit dem einzigen Ziel, Zeuge von Pauls spektakulärer Luftakrobatik zu werden. 

Tille muss man einfach sofort mögen. Diese junge Frau, die ihrer Zeit sehr weit voraus ist. Man spürt direkt ihre Abenteuerlust, ihren Drang, immer wieder etwas Neues zu entdecken und zu erleben. Und dann Fritz, der junge Mann, der Tille heimlich liebt und still leidet. Ich habe ihm ständig die Daumen gedrückt, dass er auch endlich sein Glück finden mag.

"Mit dem Wind" - was für ein wundervolles Buch! Allerbeste Unterhaltungsliteratur! 




Taschenbuch
416 Seiten
Ullstein





Liebe Paula Leonhardt, 
ganz, ganz herzlichen Dank für 
diese wunderbare Geschichte! 
Es hat mir unheimlich viel Spaß 
gemacht, sie zu lesen. 






Montag, 29. Juli 2019

"Sommerträume am Gardasee" von Julia K. Rodeit

Pures Lesevergnügen und stimmungsvolle Momente!

Endlich einmal etwas Verrücktes tun! Diesen Rat bekommt Nele von ihrer besten Freundin Fiona. Nele ist von ihrer Arbeit als Journalistin gefrustet. Anstatt über spannende Sport-Ereignisse zu berichten, darf sie lediglich Horoskope schreiben. Und dann ist da  auch noch Neles Freund Lars, der schon wieder den Urlaub in einem Ferienhaus in Südfrankreich verbringen will. Verrückt sein ist gar nicht so einfach, wenn das Leben doch eigentlich auch sehr bequem ist.

Als Nele mit Lars in den Urlaub startet, hat ihr Freund wirklich an allem etwas auszusetzen. Als sie Rast auf einem Parkplatz machen, reicht es Nele. Sie lässt ihren Freund einfach stehen und steigt zu einem Rocker auf die Harley! Wenn das mal nicht verrückt ist! Fiona wäre stolz auf sie! 

Doch schon kurze Zeit später häufen sich bei Nele die Bedenken. Was tut sie da eigentlich gerade? Ist sie wirklich bei einem wildfremden Mann aufs Motorrad gestiegen? Was ist, wenn er sie unterwegs überfallen wird? Bisher weiß sie nur von ihm, dass er Richtung Gardasee unterwegs ist. 

Doch dann beginnt Nele die Fahrt Spaß zu machen. Unterwegs ohne festes Ziel, ohne Plan, einfach in den Tag hinein fahren. Sie merkt schnell, dass Ron gar kein richtiger Rocker ist. Er ist ein Mann zum Verlieben, doch irgendein Geheimnis scheint ihn zu umgeben. Wird Nele dahinter kommen?

"Sommerträume am Gardasee" - eine wunderbare Sommergeschichte! Julia K. Rodeits Schreibstil ist angenehm frisch und bildhaft. Man ist als Leser stiller Begleiter von Nele und Ron und genießt, wie die beiden auch, die wunderbaren Landschaften, durch die sie hindurch fahren. Eine wunderschöne Geschichte über das Loslassen, über die Liebe, über einen Neuanfang. Julia K. Rodeit beschert dem Leser pures Lesevergnügen und stimmungsvolle Momente. Bitte mehr davon!




eBook
ca. 149 Seiten




Liebe Katrin, ganz, ganz lieben Dank 
für diese wunderbare sommerliche Geschichte! 


Sonntag, 28. Juli 2019

"Dunmor Castle - Das Licht im Dunkeln" von Kathryn Taylor

Spannung pur!

Lexie Cavendish hat den Auftrag erhalten, als Innenarchitektin Pläne für die Renovierung der alt ehrwürdigen Burg Dunmor Castle zu entwerfen. Nach ihrer Ankunft im Örtchen Cerigh kommt ihr alles seltsamerweise bekannt vor. Auch viele der Bewohner scheinen sie zu erkennen, doch wie ist das möglich?

Immer wieder wird Lexie von Albträumen geplagt. Zudem schlafwandelt sie. Nur dem schnellen Reaktionsvermögen von Grayson Fitzgerald ist es zu verdanken, dass sie nicht überfahren wird. Ausgerechnet Grayson Fitzgerald! Er ist ihr ärgster Konkurrent bei der Auftragsvergabe der Burg-Renovierung und er ist einer der Besten. Zudem ist er, wie sich kurze Zeit später herausstellt, der Sohn des Burgherrn. Ein unehelicher Sohn, der nie das Herz des Burgherrn erobern konnte. Grayson war lange Jahre nicht auf Dunmor Castle. Lediglich ein Hilferuf seiner Großmutter und seiner Tante hat ihn zurückkommen lassen. 

Immer wieder gerät Lexie in gefährliche Situationen, aus denen Grayson sie rettet. Und dann ist da dieses gewisse Kribbeln, das zwischen ihnen ist. Ist Grayson wirklich an ihr interessiert oder benutzt er sie nur für seine Zwecke? Schon bald weiß Lexie nicht mehr, wer es ehrlich mit ihr meint und wer nicht. Das ganze Dorf scheint ihre Mutter gekannt zu haben, doch Lexie wuchs in verschiedenen Pflegefamilien auf. Welches Geheimnis kennen die Dorfbewohner, doch sie selbst nicht?

Kathryn Taylor hat hier einen äußerst spannenden ersten Teil geschaffen. Sie fesselt und begeistert und viel zu schnell ist man am Ende angekommen. Ein Ende, das einen ungeduldig auf den nächsten Teil warten lässt. Eine mitreißende Geschichte, voller Spannung, voller Geheimnisse. Eine Geschichte, die einen die Stunden nur so vergessen lässt. Zudem schafft die Autorin es hervorragend, das Flair des irischen Dorfes wiederzugeben. Nicht nur Lexie scheint alles vertraut zu sein. Als Leser ist man dabei, vor Ort. 

"Dunmor Castle - Das Licht im Dunkeln" - allerbeste Unterhaltungsliteratur! Der erste Teil endet plötzlich. Ich weiß gar nicht, wie es aushalten soll, bis der zweite Teil erscheint! Welche Rolle spielt der Arzt Turner? Und welche Father Flaherty und seine Haushälterin? Und was ist mit Grayson? Fragen über Fragen, viele Gedanken. Spannung pur und das Gefühl, es kaum aushalten zu können, bis der nächste Teil erscheint!





Taschenbuch
352 Seiten
Bastei Lübbe



Liebe Kathryn Taylor, 1000 Dank
 für diese spannende Geschichte! Sie hat mich 
von der ersten Seite an gepackt. 

Samstag, 27. Juli 2019

"Ich bin ein Stern" von Inge Auerbacher

Ein beeindruckendes Zeitzeugnis, geschrieben für Kinder

Inge Auerbacher wurde mit ihren Eltern als Siebenjährige ins KZ Theresienstadt deportiert. Das junge Mädchen trotzt allen Schikanen. Sie überlebt Krankheiten und unermesslichen Hunger. Mit dabei hat sie immer ihre Puppe, das einzige Spielzeug, was ihr aus ihrem früheren Leben geblieben ist. Auf ihre Puppe achtet sie, wie auf ihren Augapfel. Inge hat als eine der wenigen Menschen dort überlebt.

"Ich bin ein Stern" - ein großartiges kleines Buch aus der Sicht der damals jungen Inge Auerbacher geschrieben. Ein autobiographisches Zeitzeugnis für Kinder ab ca. 11 Jahren. Ein Buch, das unheimlich berührt. 

Die Errichtung eines solchen Lagers überhaupt macht schon sprachlos, doch wenn man liest, dass es für wenige Tausend Menschen gebaut wurde und dass sich dann zeitweise über 40.000 Menschen gleichzeitig dort aufhielten, dann ist man auch als erwachsener Mensch ergriffen, schockiert und fragt sich immer wieder, wie konnte das geschehen? Wieso hat man das zugelassen?

Das KZ Theresienstadt galt als "jüdische Mustersiedlung" und wurde sogar ausländischen Besuchern präsentiert. Theresienstadt, das Zwischenlager auf dem Weg in die großen Vernichtungslager Richtung Auschwitz. Ich frage mich immer wieder, haben die "Besucher" tatsächlich die Wahrheit nicht sehen können oder haben sie die Wahrheit nicht sehen wollen?

Ein beeindruckendes Buch, eine Geschichte, die einen so schnell nicht los lässt. Ein Buch für ältere Kinder, für Jugendliche, aber auch für Erwachsene. 




Taschenbuch
104 Seiten
Gulliver