Sonntag, 8. Dezember 2019

Lesung mit Anne Barns am 5. Dezember 2019 in der Stadtbücherei in Iserlohn

Am vergangenen Donnerstag war ich zusammen mit 
Kerstin Bühren auf einer Lesung von Anne Barns (Andrea Russo). Unser Glück war es, dass die Lesung verschoben worden war, 
denn sonst hätten wir nicht das Vergnügen gehabt, 
an dieser wunderbaren Lesung teilzunehmen. 


Foto: Monika Schulte

Wie immer waren wir viel zu früh am Veranstaltungsort. 
Wir hörten jedoch von einem Weihnachtsmarkt.
 Allerdings war uns nicht bewusst, dass dies wohl der 
kleinste aller Weihnachtsmärkte in Südwestfalen zu sein scheint. Trotzdem war er mit seiner Handvoll Buden sehr heimelig. 
Dazu trug auch die schön beleuchtete Stadtbücherei in Iserlohn bei. Ein Weilchen konnten wir der Band lauschen, 
die direkt vor der Stadtbücherei gespielt hat.


Foto: Monika Schulte

Dann durften wir auch endlich das tolle Gebäude betreten.
 Andrea Russo (das ist der richtige Name der Autorin) und ich haben uns direkt erkannt und natürlich wurde erst einmal gedrückt. 

Foto: Monika Schulte

Bevor Andrea mit der Lesung begonnen hat, hat sie erst
 einmal ihre sündhaft leckeren Karamellbonbons durch die 
Reihen gehen lassen. Ich werde versuchen, sie unbedingt nachzumachen. Sie sind einfach genial! Weitere Köstlichkeiten folgten übrigens im weiteren Verlauf des Abends.


Foto: Monika Schulte

Anne Barns, also Andrea, hat dann aus ihrem neuen 
Roman "Bratapfel am Meer" gelesen. Es wurde immer wieder geschmunzelt, oft gelacht. Ein Roman, den man einfach mögen muss. Ein Wohlfühlroman, ein Glücklichmach-Buch. 


Foto: Monika Schulte

Kerstin und ich haben uns gleich zu Beginn mit 
Büchern vom Büchertisch eingedeckt.
 Nach der Lesung hat Andrea uns die Bücher noch signiert. 


Es war ein ganz, ganz toller Abend mit einer wunderbaren 
und äußerst sympathischen Autorin! Ich würde mal sagen
bis bald in Hagen! Und lasst es Euch nicht entgehen, 
wenn sie einmal in Eurer Nähe lesen sollte!









"Eiskalte Ostsee" von Julia Bruns

Ein beeindruckender und gleichzeitig spannender Krimi!

Julia Bruns entführt den Leser in ihrem neuen Krimi an die Ostsee nach Mecklenburg-Vorpommern. Am Neujahrsmorgen wird ein alter Mann tot unter der Selliner Seebrücke gefunden. Der Täter hat dem Mann zudem die Zunge angeschnitten. Der Pensionsbetreiber und ehemalige Kriminalbeamte Sören Hilgert fühlt sich sofort an einen ähnlichen Fall erinnert, in dem er vor Jahren ermittelt hat. Doch warum wurde der Mann überhaupt ermordet? Er galt im Ort als sehr beliebt. Sein Sohn scheint jedoch anderer Meinung zu sein. 

Die Hauptkommissarin Anne Berber, die gerade erst ihren Mann verlassen hat und nun vorübergehend in der Pension wohnt, nimmt die Ermittlungen auf. Einen Partner zum Austauschen findet sie ausgerechnet in dem Pensionswirt.

Steckt hinter dem Mord mit abgeschnittener Zunge ein Ritual, ist es eher eine Familienangelegenheit oder steckt etwas ganz anderes dahinter?

"Eiskalte Ostsee" - ein beeindruckender und gleichzeitig unheimlich spannender Krimi. Julia Bruns schreibt fesselnd. Man begegnet sehr unterschiedlichen Menschen. Die einen halten, wie in vergangenen  Zeiten, zusammen und scheinen doch auf Hierarchien zu pochen. Die anderen verheimlichen etwas. Dazu die düster anmutende  winterliche Atmosphäre.

"Eiskalte Ostsee" - das perfekte Lese-Vergnügen für kalte Herbst und Wintertage.




Taschenbuch
272 Seiten
EMONS



Liebe Julia Bruns, herzlichen Dank 
für diesen spannenden Krimi!




Meine November-Bücher

Aus aktuellem Zeitmangel komme ich erst jetzt dazu, 
Euch meine November-Bücher noch einmal zu zeigen.
 Hier sind sie.




Sonntag, 1. Dezember 2019

Wohnzimmerlesung mit Peter Prange am 29. November 2019

Inzwischen ist es längst Tradition geworden. 
Wenn Peter Prange ein neues Buch geschrieben hat
 und auf Lesereise geht, dann macht er auch halt im 
westfälischen Hagen und liest bei mir im Wohnzimmer. 
Gestern war es wieder einmal soweit.


Fotos: Monika Schulte


Seine neueste Geschichte "Eine Familie in Deutschland" ist in zwei Teilen erschienen. Da der überwiegende Teil der Lesezeit-Gäste den ersten Teil noch nicht kannten, hat Peter aus diesem Teil mit dem Untertitel "Zeit zu hoffen, Zeit zu leben" gelesen. 


Foto: Monika Schulte

Peter Pranges Lesungen sind aber so viel mehr als einfach 
nur aus einem Buch zu lesen. Er vermittelt auf unterhaltsame und sehr spannende Weise enormes Hintergrundwissen. 
Auch für diejenigen, die den ersten Teil längst gelesen hatten, 
blieb es wahnsinnig interessant. 


Foto: Monika Schulte


Und hiervon handelt das Buch:

"Die große Familiengeschichte in Zeiten der Entscheidung - berührend, lebensnah, historisch genau. Seit Generationen leben die Isings im Wolfsburger Land, fernab der Welt und doch mittel in Deutschland. Alles verändert sich für die Familie, als auf Hitlers Befehl eine gigantische Automobilfabrik entstehen soll, um den "Volkswagen" zu bauen. 

Text: Scherz-Verlag



Fotos: Monika Schulte

Es war so interessant und spannend, dass alle Gäste erstaunt auf ihre Uhren sahen, als plötzlich schon 2 Stunden vergangen waren.


Fotos: Monika Schulte

Nach der Lesung hatte Peter weiterhin zu tun.
 Jede Menge Bücher wurden gekauft und wollten signiert werden. 


Fotos: Monika Schulte

Während die einen sich ihre neu erworbenen Bücher 
signieren ließen, haben die anderen es sich am 
Kuchenbuffet gut gehen lassen. 


Fotos: Monika Schulte


Foto: Monika Schulte

Es war wieder einmal ein ganz, ganz wunderbarer Nachmittag! 
Ein toller Autor, tolle Gäste!


Fotos: Monika Schulte

Lieber Peter, ganz, ganz herzlichen Dank, dass du auch 
dieses Jahr wieder in Hagen gewesen bist. Wir sehen uns im November 2020! Die Lesung ist schon jetzt ausgebucht!



Mittwoch, 27. November 2019

"Ein Winter voller Träume" von Mia Jakobsson

Eine bezaubernde Weihnachtsgeschichte, die glücklich macht!

Kristin, jung verwitwet und Mutter dreier Kinder, verdient ihren Lebensunterhalt als Briefträgerin in einem kleinen schwedischen Ort. Liebevoll kümmert sie sich nicht nur um ihre Familie, sondern auch um Alma, eine alte Dame aus der Nachbarschaft. 

Alma wird sehr  krank und ihr größter Wunsch ist es, noch einmal ihren inzwischen erwachsenen Enkel Jerik zu sehen, doch zu dem hat sie seit vielen, vielen Jahren keinen Kontakt mehr.

Kristin tut es in der Seele weh, die alte Frau so leiden zu sehen. Da fasst sie den Entschluss, im Namen Jeriks Briefe zu schreiben. Alma ist überglücklich und übersteht sogar die Krankheit, doch nun ist ihr Wunsch noch viel größer, ihren Enkel endlich wieder in die Arme zu schließen. 

Kristins Freundin hat die Idee, einen Schauspieler zu engagieren. Obwohl Kristin von der Idee nicht besonders angetan ist, hat sie keine Wahl. Kurzerhand engagiert sie einen Schauspieler, den niemand weiter kennt.

Bevor dieser jedoch kommt, steht plötzlich der echte Jerik vor der Tür, doch Kristin glaubt ihm nicht und hält ihn für den Schauspieler, der einfach nur ein komisches Spiel spielt. Wer ist nun wer und warum fühlt sie sich zu dem gut aussehenden Mann so hingezogen?

"Ein Winter voller Träume"  von Mia Jakobsson - eine richtig schöne Weihnachts- und zugleich Liebesgeschichte. Charmant, mit ganz viel Wärme geschrieben. Romantisch, aber auch witzig. Eine bezaubernde Geschichte, die glücklich macht. 



eBook
320 Seiten
Weltbild







Montag, 25. November 2019

"Die Schwiegertöchter des Monsieur Le Guennec" von Aurélie Valognes

Ein ganz bezaubernder und zudem typisch französischer Roman!

Weihnachten steht vor der Tür und Jacques und Martine Le Guennec haben ihre drei Söhne samt Schwiegertöchtern zu sich in die Bretagne eingeladen, doch denen graut eigentlich vor dem Familienfest. Jacques, das Oberhaupt der Familie, ist sehr grantelig, hat permanent schlechte Laune und zeigt dies auch. Er hingegen behauptet das Gegenteil. Seine Schwiegertöchter seien es, die ständig etwas auszusetzen haben. Da ist Laura, die Hardcore-Vegetarierin, die sogar noch an Gemüse etwas auszusetzen hat. Stéphanie, die unter ihrer dritten Schwangerschaft leidet und dann ist da auch noch Jeanne, die raucht und mit Dialekt spricht. Und dann die Geschenke, die Jacques immer aussucht! Immer mit einer versteckten Botschaft, so dass jeder der jungen Leute Angst hat, sein Päckchen zu öffnen. 

Als Martine eines Tages allein zu den Kindern fährt, sieht sie, dass es auch anders geht. Die jungen Leute helfen sich gegenseitig und sie gehen liebevoll miteinander um. Das möchte Martine für sich auch. So stellt sie ihrem Mann ein Ultimatum. Entweder er ändert sein Verhalten bis zum nächsten gemeinsamen Familienurlaub oder sie geht!

"Die Schwiegertöchter des Monsieur Le Guennec" - ein ganz bezaubernder und typisch französischer Roman. Eine gelungene Mischung aus Familienroman und Komödie. Als Leser ist man stiller Zuschauer, sitzt mit den Le Guennecs an einem Tisch. Man streitet, man liebt, man hofft, man bangt, man ist überrascht. Ganz leise, wenn Jacques und Martine alleine sind, laut, bunt und chaotisch, wenn die Familie im Anmarsch ist. So ist Familie, so ist das Leben. Und so schön mitzuerleben, dass es nie zu spät ist für Veränderungen. 




Taschenbuch
240 Seiten
Rowohlt



Herzlichen Dank an das Verlagsteam 
für diesen ganz besonderen Roman!

Sonntag, 24. November 2019

"Die Herberge im Wald - Ein Tante Frieda-Krimi" von Heidi Gebhardt

Absolute Lese-Empfehlung für alle, die es unblutig und doch spannend mögen!

Da Lena immer noch keinen richtigen Job hat, übernimmt sie die Leitung der Herberge im Wald. Diese gehört ihrem früheren Kollegen Frank und seiner Frau. Diese möchte die Wintermonate jedoch lieber auf den Kanaren verbringen. 

Lena ist froh, eine bezahlte Tätigkeit zu haben. Kost und Logis sind zudem frei. Doch kaum übernimmt Lena den Job, wird in der Nähe der Herberge eine Leiche gefunden! Zudem passieren in der Herberge selbst seltsame Dinge. 

Als dann auch noch ein Gast tot aufgefunden wird, eilt Tante Frieda der eh schon mit dem Betrieb der Herberge überforderten Lena zu Hilfe. Wer Tante Frieda kennt, der weiß, dass die alte Dame nichts so einfach auf sich beruhen lässt. Im Dorfladen erfährt sie daher so manches, das weiterhelfen könnte. Obwohl die Kommissare Peter Bruchfeld und Bärbel König dort eigentlich nicht ermitteln, wollen sie Frieda und Lena helfen. 

Was hat es mit den beiden Toten auf sich? Einfach Unglück oder doch Mord? Und wer steckt hinter den mysteriösen Machenschaften in der Herberge? 

"Die Herberge im Wald" - auch dieser vierte Fall, den die alte Dame zusammen mit Lena und den beiden Kommissaren versucht zu lösen, hat mich die Stunden wieder nur so vergessen lassen. Ich fiebere mit, ich bin dabei. Und auch diesmal hatte ich tatsächlich wieder einen anderen im Verdacht. 

Heidi Gebhardt versteht es blendend, Spannung und gute Unterhaltung zu verbinden. Tante Frieda ist mir inzwischen so richtig ans Herz gewachsen, aber auch ihre Nichte Lena, die in der Herberge im Wald nicht nur mysteriöse Dinge erlebt, sondern auch... Nein, nein, das verrate ich hier natürlich nicht. 

Ach, und dann Peter Bruchfeld und Bärbel König. Die beiden sind nicht nur beruflich ein unschlagbares Paar. 

Ich hoffe, dass Heidi Gebhardt die alte Dame und ihren Dackel Amsel sehr, sehr alt werden lässt, damit ich noch viele Fälle mit ihnen zusammen lösen kann. Absolute Lese-Empfehlung für alle, die es unblutig und doch spannend mögen!




Taschenbuch
248 Seiten
Kolonelverlag






Liebe Heidi, ganz, ganz herzlichen Dank für diesen vierten Fall! Ich hoffe, dass es noch viele weitere Fälle geben wird!