Der Fotograf Julien bittet Nabil al Jaber, ein Foto von ihm machen zu dürfen. Nabil ist Buchhändler – allerdings ein ganz besonderer: Er verkauft seine Bücher nicht, sondern verschenkt sie. Für jeden Menschen, ob groß oder klein, findet er die passende Geschichte.
Zwischen den beiden entwickelt sich schnell ein Gespräch. Doch bevor Nabil beginnt, seine eigene Geschichte zu erzählen, bereitet er Tee zu. Über mehrere Tage hinweg treffen sie sich immer wieder, und jedes ihrer Gespräche beginnt mit diesem kleinen Ritual.
Nach und nach lernt auch der Leser Nabils tragische Vergangenheit kennen – eine Geschichte von Krieg und Vertreibung, vom Tod Unschuldiger und dem Verlust ganzer Familien. Und dennoch ist sie immer wieder von Hoffnung durchzogen: der Hoffnung auf Frieden und auf ein besseres Leben.
Dieses Buch stimmt tief nachdenklich. Es macht traurig, zeigt aber zugleich, wie wichtig es ist, die Hoffnung nie aufzugeben.
Trotz der schweren Themen ist die Sprache bemerkenswert poetisch. Der Autor nutzt die Kraft der Worte auf eindrucksvolle Weise. Immer wieder wird spürbar, mit wie viel Liebe der Buchhändler handelt – und wie er damit die Welt um sich herum ein kleines Stück besser macht.
Unbedingt lesen – diese Geschichte ist ein kleines Juwel.
Ganz herzlichen Dank an den PIPER-Verlag und an NetGalley, dass ich diese wunderbare Geschichte lesen und vorstellen durfte!
#NetGalley
#PIPER






