Mittwoch, 5. Juni 2019

"Ein Jahr Inselglück" von Susanne Oswald

Ein Sommerroman mit ganz viel Mops

Fenja ist eine junge Frau, die sich in Hamburg gerade eine Existenz als Designerin aufgebaut hat. Ihre Pläne werden über den Haufen geworfen, als ihre geliebte Tante Trude stirbt und ihr das Haus auf der Insel Amrum vererbt. Einen Haken hat das Ganze jedoch. Fenja muss ein ganzes Jahr auf der Insel verbringen, um das Haus tatsächlich erben zu können. Fenja hat eigentlich so gar keine Lust auf die Insel ihrer Kindheit zurückzukehren. Ihr Lebensmittelpunkt ist seit langem Hamburg. Hier lebt sie auch mit ihrem Freund Henrik zusammen. Allerdings hat sie auch viele schöne Erinnerungen an das Leben auf der Insel, an ihre Zeit mit Tante Trude. So packt sie ihre Sachen, schnappt sich Mops Coco und Kater Paolo und fährt auf die Insel.

Ganz gegen ihre Erwartungen, lebt sich Fenja schnell wieder ein. Ihre alten Freunde von früher nehmen sie in ihren Kreis auf, als wäre sie nie weg gewesen. Hannah und ihr Freund Lennard kümmern sich rührend um Fenja und stehen ihr mit Rat und Tat zur Seite. Auch Elisabeth, die sie erst auf der Fähre kennengelernt hat, wird ihr schnell zur guten Freundin. Henrik entgegen besucht sie nur an den Wochenenden und dann ist die Stimmung leider allzu oft sehr angespannt.

Und dann ist da auch noch Malte, ihre Jugendliebe, der immer wieder ihren Weg kreuzt und so manchesmal auch für Schmetterlinge im Bauch sorgt. 

"Ein Jahr Inselglück" - ein Sommerroman mit ganz viel Mops. Da hat eindeutig der eigene Hund der Autorin Pate gestanden. Zu liebevoll sind die Szenen mit Hund beschrieben. Ein Inselroman, der beim Lesen wie Balsam für die Seele wirkt. Wunderbar leicht erzählt, entführt uns Susanne Oswald auf die Nordseeinsel Amrum, die man sofort selbst besuchen möchte. Man möchte Fenja schütteln und ihr die Augen öffnen. Man möchte mit Hannah und Lennard und den anderen am Tisch sitzen und Lennards köstliche Küche probieren. 

"Ein Jahr Inselglück" - pures Lesevergnügen und stimmungsvolle Momente - das richtige Buch für laue Sommerabende oder einen Tag im Strandkorb. 






eBook
352 Seiten
MIRA




Liebe Susanne, herzlichen Dank für 
diese schöne sommerliche Geschichte!

Herzlichen Dank auch an das Verlagsteam, 
dass ich das Buch lesen und vorstellen durfte!








Montag, 3. Juni 2019

"Herz sucht Callboy" von Anna Fischer

Meine absolute Lese-Empfehlung für alle, die romantische Geschichten lieben!

Als Paula an ihrem Hochzeitstag vor dem Traualtar sitzen gelassen wird, erträgt sie die Schmach nur schwer. Sie packt ihre Sachen und fängt ein neues Leben in New York an. Dort ist sie nach 7 Jahren zur erfolgreichen Scheidungsanwältin aufgestiegen. Ihr Ziel ist es, Junior-Partnerin in der Kanzlei ihres Chefs zu werden, doch der hat ziemlich konservative Ansichten. Sein künftiger Junior-Partner muss verheiratet sein, doch Paula hat der Liebe abgeschworen und auch sonst hat sie für Beziehungen keine Zeit. Woher soll sie also auf die Schnelle einen Ehemann hernehmen?

Ihre Freundin hat die rettende Idee und verhilft ihr zu einem Callboy! Scott sieht nicht nur verdammt gut aus, er hat auch das gewisse Etwas, doch leider nimmt er es mit der Pünktlichkeit nicht so genau, was Paula wiederum rasend macht. Sie, die immer alles unter Kontrolle hat, doch hat sie eine Wahl? So wird eine kleine standesamtliche Trauung geplant. Mehr benötigt man ja eh nicht für eine Scheinehe, die nur auf dem Papier bestehen wird. Als dann jedoch ganz plötzlich und unerwartet Scotts Eltern vor der Tür stehen, werden Paulas Pläne komplett über den Haufen geworfen.

Es kommt, wie es kommen muss. Um die Fassade aufrecht zu erhalten, verbringt sie viel mehr Zeit mit Scott als geplant und plötzlich fängt sie an ihn zu vermissen, wenn er nur mal kurze Zeit weg ist. Durch das plötzliche Zusammenleben lernt sie Scott besser kennen und entdeckt ganz andere Seiten an ihm. Was der wunderbare Charlie, ein Mann, der auf der Straße lebt und mit dem sich Paula regelmäßig unterhält, längst gesehen hat, wird so tatsächlich wahr.

"Herz sucht Callboy" - ich gebe zu, normalerweise mache ich einen eher größeren Bogen um diese Art Romane, doch was hätte ich da jetzt nicht alles verpasst! Ja, "Herz sucht Callboy" ist ein typischer Frauenroman, ein Liebesroman und doch ist es so viel mehr. 

Es ist so schön zu lesen, wie die kämpferische und stets strukturiert denkende und arbeitende Paula sich wandelt, wie sie locker wird und wie sie Dank Scott plötzlich wieder beginnt, das Leben zu genießen, wie sie wieder Spaß hat.

Auf der Feier ihres Chefs, die Scott zu einem besonderem Event werden lässt, wäre ich gerne dabei gewesen. Ebenso auf Paulas und Scotts Hochzeit, die plötzlich so ganz verläuft, als ursprünglich von ihr geplant. Was für ein Moment, als Scotts Vater, der ihn offenbar immer nur als Versager gesehen hat, das Mikrofon ergreift und eine berührende Rede hält. Achtung! Taschentuchalarm!

"Herz sucht Callboy" von Anna Fischer - romantisch, gefühlvoll, absolut charmant und einfach verführerisch. Eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Freundschaft und Vergebung. Ich habe gelacht und geweint. Anna Fischer hat einen neuen Fan - mich! Meine absolute Lese-Empfehlung für alle, die romantische Geschichten lieben! Bitte mehr davon!






Taschenbuch
331 Seiten
Montlake Romance




Liebe Anna Fischer, ganz, ganz herzlichen Dank
 für diese wunderbare Geschichte!



Sonntag, 2. Juni 2019

Meine Mai-Bücher




"Mord im Dünenhaus - Ein Fall für Fuchs & Haas" von Ivo Pala

Absolute Lese-Empfehlung!

Als ich vor genau einem Jahr meinen Urlaub in Wustrow an der beschaulichen Küste Mecklenburg-Vorpommerns verbracht habe, gaben mir zwei Facebook-Freundinnen den Tipp, unbedingt Ivo Palas Küstenkrimi zu lesen. Ich war zu dem Zeitpunkt mehr als skeptisch. Ich und Krimi? Das passt doch gar nicht zusammen. Tja, was soll ich sagen? Nun habe ich den 5. Teil der Serie gelesen und bin ein absoluter Fan von Fuchs & Haas geworden. 

Im 5. Fall haben es Bodo Fuchs und Gisa Haas wieder mit einem äußerst rätzelhaften Fall zu tun. Als sie zu einem Haus in den Dünen gerufen werden, finden sie die leblosen Körper von Christian Lindental und Loreen Schneider. War es Mord oder ein erweiteter Suizid? 

Fragen über Fragen, die sich nicht nur Fuchs & Haas stellen, sondern auch der Leser. Spannung pur und dabei immer eine Prise Humor, garniert mit den lieb gewordenen Weisheiten des sehr alten Käpt'n Niehagen. Ein packender fünfter Fall, eine raffiniert gestrickte Story mit etlichen Überraschungsmomenten. 

Ivo Pala entführt den Leser wieder einmal an die wunderschöne Ostseeküste. Wer schon einmal dort war, wird wie ich, alles wiedererkennen. Das Lesen dieser spannenden Geschichte bringt mich zurück an diese wunderbare Küste und ihre Sehnsuchsorte.

Fuchs & Haas sind längst so etwas wie Freunde geworden. Man begleitet sie, ist vor Ort und am liebsten würde man sich mit Fuchs & Haase bei seiner Mudding treffen und sich von ihr und Tante Dorit bekochen lassen. Man kann dies natürlich auch selbst tun, denn im Anhang gibt es wieder ganz leckere Rezepte, die nur darauf warten, nachgekocht zu werden. 

Ganz besonders gefreut hat mich, dass ich in diesem Roman Namenspatin für eine Chirurgin sein durfte! 

Wer unblutige Krimis und jede Menge Spannung liebt, der sollte nicht länger zögern, sondern dieses Buch unbedingt lesen. Absolute Lese-Empfehlung! Ich warte schon jetzt sehnsüchtig auf den nächsten Fall!





Taschenbuch
227 Seiten

Freitag, 31. Mai 2019

"Das geraubte Glück - Zwangsheiraten in unserer Gesellschaft" von Rukiye Cankiran

Interessante Einblicke in die Strukturen sogenannter traditioneller Familien

Wer kennt sie nicht, die Schlagzeilen über Ehrenmorde und Zwangsheiraten? Und wie oft habe ich  mich gefragt, wieso tun die das? Warum verkaufen Eltern ihre Kinder? Warum lassen Mütter es zu, dass ihre Töchter genauso unglücklich werden wie sie selbst? Warum tun vor allen Dingen die Frauen nichts dagegen, wenn ihre angeblich unehrenhaften Töchter von der eigenen Familie ermordet werden? Oft wird es damit abgetan, dass es ja weit entfernt geschieht, in den Herkunftsländern dieser Menschen. Andere Länder, andere Sitten? Zwangsheiraten und Ehrenmorde geschehen jedoch mitten unter uns.

Wenn ich darüber lese, schüttele ich immer wieder mit dem Kopf, kann und will es nicht begreifen. Doch dieses Buch hier zeigt die Hintergründe auf, wieso es immer noch dazu kommt. Diese Menschen stammen aus sehr traditionellen Familien, die ihre Heimat verlassen haben, um in der Ferne Geld zu verdienen. Plötzlich befinden sie sich in einem Land, dessen Sprache sie nicht sprechen, dessen Kultur sie nicht kennen. Sie kommen mit völlig falschen Vorstellen in das andere Land. Sie müssen Erfolg haben. Die Familie in der Heimat erwartet Geldüberweisungen, Geschenke, Mitbringsel. Die Menschen klammern sich an ihre althergebrachten Traditionen. Ihr Leben unterliegt traditionellen, autoritären und patriarchalischen Strukturen. Hinzu kommt, dass es sich hier oft um Menschen handelt mit weniger bis gar keiner Bildung.

Rukiye Cankiran beschreibt diese familiären Strukturen. Sie zeigt dem interessierten Leser, wie diese Familien ticken und weshalb junge Menschen aus diesen Familien, die hier geboren und aufgewachsen sind, oft so große Probleme haben. Fügen sich die jungen Leute nicht, droht die Familie damit, den Kontakt sofort lebenslänglich abzubrechen. Bei solchen Drohungen schaffen es die meisten jungen Menschen dann doch nicht, sich aus diesen Strukturen zu lösen. Sie ordnen sich unter, werden oftmals depressiv. 

Die Autorin fordert, dass das Problem gemeinsam angegangen werden muss. Da hat sie sicherlich Recht, doch wie soll das geschehen? Diese Familien leben überwiegend in ihren eigenen Welten, abgeschottet. Kinderehen sind hierzulande verboten, doch wer kann das tatsächlich kontrollieren? Und wie soll man dagegen angehen, wenn die Eltern doch der festen Überzeugung sind, ihr Kind nicht zu verkaufen, da sie doch nur das Beste für ihr Kind wollen? 

"Das geraubte Glück" -  ein sehr interessantes Buch, das Einblicke in die Strukturen dieser sogenannten traditionellen Familien gibt. Ein Buch, das nachdenklich stimmt und das hoffen lässt, dass es irgendwann jemanden gelingen mag, diese Strukturen zu durchbrechen. 





Gebundene Ausgabe
192 Seiten
HERDER





Herzlichen Dank an den Verlag, 
dass ich das Buch lesen und vorstellen durfte!



Samstag, 25. Mai 2019

"Meine Zeit mit Eleanor" von Amy Bloom

Leider so gar nicht meins

Amerika befindet sich inmitten des Wahlkampfes um das Präsidentenamt. Lorena Hickok, genannt  Hick, berichtet nicht nur darüber. Sie und die First Lady verlieben sich ineinander und gehen eine Beziehung ein, eine Beziehung, die nicht sein darf. Doch das ist nicht alles, Hick zieht sogar mit ins Weiße Haus ein. 

In der Geschichte geht es hauptsächlich um die Beziehung der beiden Frauen, eine Beziehung, die vielleicht nicht allen bekannt sein mag. 

Mich hat das Buch leider überhaupt nicht überzeugen können. Der Schreibstil an sich war nicht schlecht, eher locker. Die ständigen Zeitsprünge jedoch fand ich verwirrend und nervig. Nach der Hälfte des Buches habe ich mich immer wieder dabei ertappt, wie ich quer lesen wollte, was ich im Rahmen einer Lese-Challenge dann allerdings nicht getan habe. 

Roman oder Roman-Biografie? Ich kann es nicht wirklich einordnen. Streckenweise alles sehr langatmig und so gar nicht fesselnd und leider so gar nicht mein Buch. 




eBook
213 Seiten
Atlantik




Herzlichen Dank an Netgalley, dass ich bei der Challenge mitmachen darf und das Buch lesen und vorstellen durfte!



Freitag, 24. Mai 2019

"Mehr als Tausend Worte" von Lilli Beck

Ein großartiges Buch, das unbedingt gelesen werden muss!

Für Aliza ist Fabian die ganz große Liebe. Sie lieben sich mehr als Tausend Worte ausdrücken könnten, doch die politische Welt verändert sich. Die braune Herrschaft kommt an die Macht. Aliza und ihre Familie sind Juden. Der Großvater wird brutal von der Gestapo abgeführt. Alizas Vater weigert sich jedoch, Deutschland zu verlassen. Er ist Deutscher, hier lebt seine Familie, hier hat er seine Arbeit. Deutschland ist seine Heimat. Er klammert sich an die Hoffnung, dass der Spuk bald vorbei sein mag. 

Als die Familie immer mehr Repressalien erdulden musss, beschließt die Familie, Aliza mit einem Kindertransport nach England zu schicken. Noch ist es möglich, denn nur Kinder bis zu einem gewissen Alter können mit den Transporten reisen. Auch Fabian ist dafür, weiß er seine junge und heimliche Verlobte doch so in Sicherheit, während er selbst zum Wehrdienst eingezogen wird.

In England angekommen, muss die junge Frau erkennen, dass viele von ihnen nur als billige Dienstkräfte missbraucht werden. Alizas erste Pflegefamilie kümmert sich jedoch rührend um sie und Mizzi. Mizzi, die ihr eine gute Freundin und Stütze wird und die das Leben immer auf die leichte Schulter zu nehmen scheint. Als die Pflegeeltern ihre Arbeit verlieren, können die Mädchen dort nicht mehr wohnen bleiben und sind auf sich selbst gestellt. 

In der Heimat haben es die Juden immer schwerer. Eine Ausreise ist fast unmöglich geworden. Vielen fehlen plötzlich die finanziellen Mittel. Eine Zeit lang lebt Alizas Familie unter dem  zweifelhaften Schutz des Blockwarts Kaloschke. erst nimmt er ihnen das Auto ab, dann die Wohnung, immer unter dem Mäntelchen des angeblichen Schutzes, doch der Blockwart denkt nur an seine eigenen Vorteile.

Als der Krieg ausbricht, muss Aliza erkennen, dass sie jetzt auch in England als Feind angesehen wird, doch sie lebt! Fürchterliche Ängste plagen sie. Wie mag es ihrer Familie ergehen? Wie geht es Fabian? Bei Lord Baringham findet Aliza schließlich eine neue Anstellung, doch der Lord wird wegen einer persönlichen Angelegenheit unter Druck gesetzt. Schließlich geht die junge Frau eine ungewöhnliche Verbindung mit dem Adligen ein, eine Verbindung, die ihr später auch helfen wird, zurück nach Deutschland zu fliegen, zurück in eine Heimat, in ein Berlin, das unter Trümmern begraben liegt. 

Wird es der jungen Frau gelingen, ihre Familie wiederzufinden? Haben sie überlebt? Und was ist mit ihrer großen Liebe Fabian?

"Mehr als Tausend Worte" - ein verstörendes, ein großartiges Buch! Lilli Beck fesselt mit präziser Sprache und entführt den Leser in eine dunkle Zeit deutscher Geschichte. Sehr einfühlsam setzt sie sich mit dem Thema auseinander. Sie scheibt so intensiv, dass vor dem inneren Auge des Lesers ein Film abzulaufen scheint. Ein Buch, das ich so schnell nicht vergessen werde! Über den Krieg habe ich schon viel gelesen, doch das Thema Kindertransporte war mir in der Form nicht so präsent. Erschreckend auch, dass viele Länder trotz der Judenverfolgung in Deutschland keine Juden mehr bei sich aufnehmen wollten!

Lilli Beck schreibt fesselnd und hautnah aus früheren Zeiten. Man spürt, wie intensiv sich die Autorin mit der Zeit auseinandergesetzt hat. 

"Mehr als Tausend Worte" - ein großartiges Buch über eine dunkle Zeit, aber auch über eine große Liebe, über Hoffnungen und Erwartungen. Eine Geschichte über eine Zeit, die die meisten von uns nur aus Erzählungen kennen. Unbedingt lesen!




Gebundene Ausgabe
496 Seiten
Blanvalet




Liebe Lilli Beck, herzlichen Dank für diese 
großartige Geschichte, die mich sehr berührt hat! 

Herzlichen Dank an das Verlagsteam, 
dass ich diesen Roman lesen und vorstellen durfte!



Sonntag, 19. Mai 2019

Wohnzimmerlesung mit Bettina Storks und Maria Nikolai am 18. Mai 2019


 Es war mal wieder ein ganz aufregendes 
und phantastisches Wochenende! 
Wohnzimmerlesungen sind einfach toll und jedes Mal anders. 
Dieses Mal hatte ich sogar zwei Autorinnen zu Gast:
Bettina Storks und Maria Nikolai.




Wie immer wird schon Tage vorher eingekauft, 
gedruckt, organisiert, gebacken...
Und dann plötzlich ist es soweit. Alles ist bereit.





Bettina hat ihren wunderbaren Roman "Das geheime Lächeln" vorstellt. Bettina ist eine "meiner Entdeckungen" 2018. 
Wie habe ich letztes Jahr über ihr Buch geschrieben?

"Es ist eine dieser Geschichten, bei denen von der ersten Seite an das Kopfkino gestartet wird. Die hervorragende Charakterzeichnung der Personen macht es den Leser einfach, das Geschehen zu verfolgen. Man ist dabei. Man ist vor Ort. 

Bettina Storks nimmt uns mit in das Paris der Dreißiger Jahre, 
wo Sophie Langenberg, die Frau von dem Portrait, lange Zeit gelebt hat. Ebenso entführt sie uns in den Lubéron von damals und von heute. Zusammen mit Emilia lüftet der Leser das Geheimnis der Familie Langenberg. 

"Das geheime Lächeln" - eine wunderbare, aber auch sehr bewegende Geschichte. Ein wunderbares Buch voller Tragik, voller Leben. Ein echtes Juwel! Unbedingt lesen!"





Wir waren alle begeistert von Bettinas Geschichte. Ein Buch, das man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte.




Die Lesezeit-Gäste sind alle gespannt. Zwischen einzelnen Szenen gibt Bettina immer noch weitere Informationen. 





Interessante Gespräche zwischen Autorinnen und Lesezeit-Gästen.




Bettina bei einer sehr schönen Arbeit, dem Signieren
 von Büchern. Da fällt mir auf, dass ich gar kein Foto
von Maria beim Signieren habe. Es sei mir verziehen, 
aber da stand ich gerade selbst in der Reihe.




Lesezeit-Pause und Zeit, um Selfies zu schießen!
Ganz besonders gefreut habe ich mich auf Mareike Lenz, die spontan eingesprungen ist, als sie gelesen hat, dass es krankheitsbedingte Ausfälle gab. Danke, Mareike! Und so schön, dass wir uns endlich persönlich kennengelernt haben! Ich spüre, dass es kein einmaliges Treffen war! Und Danke auch für den wunderschönen Stein und das tolle Lesezeichen!






Nach der Kaffepause  mit dreierlei Schokoladenkuchen, stellt uns Maria den ersten Teil ihrer Trilogie "Die Schokoladenvilla" vor. Diesen wunderbaren Roman habe ich dieses Jahr im Januar gelesen und folgendes habe ich dazu geschrieben:

"Die Schokoladenvilla" - eine Geschichte, in die man sich einfach verlieben muss! Eine Geschichte, bei der man unbedingt das eine oder andere Stückchen seiner Lieblingsschokolade verzehren sollte. Maria Nikolai versteht es mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit, den Leser zu verführen. Man liest, ist gefesselt und begeistert. Sie lässt viel Lebensgefühl mit in ihren Roman einfließen. Man fühlt sich in die Zeit versetzt, in der der Roman spielt. Die Geschichte ist mitreißend und atmosphärisch. Diese wunderbare Geschichte lässt einen die Stunden nur so vergessen. 
Wie normal ist es heute, sich einfach etwas aus einem Automaten 
zu ziehen? Sei es ein Stück Schokolade oder etwas anderes. Damals war das noch eine Sensation und die Begeisterung der tüftelnden Menschen kommt sehr gut herüber. Auch wird dem Leser sehr eindeutig gezeigt, wie die Stellung der Frau zu dieser Zeit war. 
Was haben wir es doch heute gut!

"Die Schokoladenvilla" - ein wunderbarer Familienroman, 

der mich restlos begeistert hat. Nun warte ich sehnsüchtig
 auf Band II!"





Maria erzählt viel Wissenswertes aus der Zeit,
 in der "Die Schokoladenvilla" spielt. 





Dieses Buch macht Lust auf Schokolade. 
Und immer wieder wird während der Lesung genascht.

Links neben Maria könnt Ihr übrigens einen Bücherstapel sehen. Das ist mein Rezi-SUB, allerdings nur der sichtbare SUB. Ein weiterer kleinerer schlummert auf dem Reader. 





Es waren zwei wunderbare Lesungen mit zwei
ganz, ganz hervorragenden Autorinnen! 





Nach der Lesung waren Bettina, Maria, Ina, Kerstin (von dir ist hier gar kein Bild dabei!), Gerda und Ellen und ich noch in der "Artischocke" auf dem Elbers-Gelände lecker essen.

Ein wunderbarer Tag geht bei schönen Gesprächen zu Ende.

Danke Ihr beiden, dass Ihr extra vom Bodensee und aus Stuttgart zu uns nach Hagen gekommen seid!

Auf ein baldiges Wiedersehen!

Sonntag, 12. Mai 2019

"Ein Sommer voller Himbeereis" von Persephone Haasis

Was für eine wundervolle Liebesgeschichte!

Pauline, die ursprünglich Patissiere werden wollte, merkt schnell, dass das nichts für sie ist. Sie träumt von Eiskreationen. Eis ist ihr Metier. So eröffnet sie ihren "Eishimmel", einen kleiner Laden, in dem sie ihre himmlischen Eissorten kreieren und den Menschen damit eine Freude machen kann. Pauline fühlt sich wohl in der Straße, neben ihr ein Antiquitätenladen, ein Buchladen und eine Gärtnerei. 

Pauline liebt es, im Antiquitätenladen von Anna Bergmann zu stöbern. Die alte Dame ist für sie zur Ersatz-Oma geworden, seitdem ihre eigene Großmutter gestorben ist. Hier bei Anna fühlt sie sich wohl. Hier versteckt sie kleine Zettel mit Wünschen und Gedanken zwischen Buchdeckeln und anderen alten Sachen.

 Eines Tages entdeckt Pauline eine Antwort. Wer mag das gewesen sein? Wer ist der unbekannte Schreiber, der ihr Herz so plötzlich berührt? Bestimmt ist es nicht Christian, Annas Enkel, der einen sehr arroganten Eindruck auf sie macht - bis sie zusammen unvermutet ein paar Stunden in einem dunklen Keller verbringen müssen...

"Ein Sommer voller Himbeereis" - was für eine wundervolle Liebesgeschichte! Man liest, ist begeistert, kann nicht mehr aufhören - und man möchte Eis! Eis von Pauline, das von der Autorin so bildhaft beschrieben wird, dass man die außergewöhnlichen Kreationen förmlich schmecken kann! 

Ich mag all ihre Personen. Natürlich Pauline, die Träumerin mit dem leckersten Eis überhaupt, aber auch Christian, deren Verwandlung ich einfach wunderbar fand. Anna, die großmütterliche Freundin und Paulines Freundin Florence, die die herrlichsten Zimtwaffeln backen kann und Pauline immer zur Seite steht. 

"Ein Sommer voller Himbeereis" - der schönste Liebesroman seit langem. Ein Buch aus der Kategorie "Wohlhfühlroman", so leicht erzählt, so schön, so verträumt, so wunderbar! Eine Geschichte voller Träume und Liebe. Unbedingt lesen!




eBook
464 Seiten
Penguin



Herzlichen Dank an die Autorin für diese wundervolle Liebesgeschichte! Bitte mehr davon!

Herzlichen Dank an das Verlagsteam, dass ich bei der Blogger-Aktion mitmachen und das Buch lesen und vorstellen durfte!









Samstag, 11. Mai 2019

"Die Melodie der Schatten" von Maria W. Peter

Ein Lesevergnügen der Extraklasse!

Wir schreiben das Jahr 1837. Fiona Hemington ist auf dem Weg zu ihrer Tante, als ihre Kutsche überfallen wird. Während alle Insassen getötet werden, kann die junge Frau rechtzeitig fliehen. Bereits völlig entkräftet, erreicht sie schließlich ein abgelegenes Herrenhaus. Die Bewohner sind nicht gerade begeistert, die fremde Frau aufzunehmen. 

Fiona ist das Haus unheimlich. Sie hört Stimmen, Schritte und eine eigenartige Melodie. Sie hofft, nicht allzu lange auf Thirstane Manor ausharren zu müssen, denn sie hat den Hausherrn, Sir Aidan Thirstane, gebeten, so schnell wie möglich ihren Vater zu informieren. 

Bei ihrem Vater war sie allerdings seit dem Tod der geliebten Mutter auch nicht glücklich. Fiona leidet an Fallsucht und ihr herrischer Vater würde sie lieber in einer Heilanstalt sehen. Die Tage ziehen dahin, ohne eine Nachricht des Vaters zu erhalten. 

Während ihres Aufenthaltes auf Thirtsane Manor fehlt es Fiona an nichts, doch warum scheint Sir Aidon sie so offensichtlich abzulehnen, ja, gar zu hassen? Und was es hat mit den Stimmen und der seltsamen Melodie auf sich, die sie immer wieder hört oder wird sie tatsächlich langsam wahnsinnig, wie ihr Vater es ihr ständig weismachen will?

"Die Melodie der Schatten" - eine Geschichte, die mich absolut fasziniert und gefesselt hat! Man möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Sehr unterhaltsam, spannend und vor allen Dingen sehr geheimnisvoll. 

Maria W. Peter entführt den Leser nach Schottland in die Highlands, ein Land voller Mythen und Geheimnisse. Ich habe beim Lesen grüne Wiesen und Hügel, Nebel und geheimnisvolle Herrenhäuser gesehen. Die Autorin fesselt mit präziser Sprache und schafft es hervorragend, das Flair der Highlands wiederzugeben. 

Ich habe mit Fiona und Aidan mitgefiebert. Wird jeder dieser beiden seinen Weg finden? Werden sie die Vergangenheit hinter sich lassen können? Wunderbar zu lesen, wie sich beide Protagonisten im Laufe der Geschichte entwickeln, wie sie die bösen Schatten ganz langsam hinter sich lassen. 

"Die Melodie der Schatten" - ein ganz starkes Buch. Einmal angefangen, legt man das Buch nicht mehr zur Seite. Allerbeste Unterhaltungsliteratur! Ein Lesevergnügen der Extraklasse!




Taschenbuch
672 Seiten
BASTEI LÜBBE



Liebe Maria, ganz, ganz herzlichen Dank
 für diese spannende Geschichte!

Mein Dank gilt auch dem Verlagsteam. 
Herzlichen Dank, dass ich das Buch lesen und vorstellen durfte!

Dienstag, 7. Mai 2019

Think Pink!

10 positive Dinge oder Begebenheiten
 der vergangenen Woche



Foto: (c) Monika Schulte



1. Sehr zufrieden mit der neuen Arztpraxis.

2. Leckere Salbei-Gnocchi gekocht.

3. Die Probefahrt und die Nacht der Entscheidung.

4. Die Woche mit Feiertag.

5. Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne.

6. Entdeckt, dass der neue Fuchs & Haas 
 rauskommt und direkt bestellt.

7. Am Donnerstag Vertrag für das Auto unterschrieben!

8. Shopping mit Mann am Samstag.

9. Neues Parfüm gegönnt.

10. Die Drogerie Müller hat eine richtig
 schöne neue Bio-Ecke bekommen. 

Sonntag, 5. Mai 2019

"Komm, ich zeige dir die Wölfe" von Svenja Ernsten

Sehr schönes und informatives Sachbuch für Kinder!

Ein Buch rund um den Wolf, ein Tier, das sich nach vielen, vielen Jahrzehnten doch wieder in deutschen Wäldern angesiedelt hat. In kurzen knappen Sätzen wird dem jungen Leser nahe gebracht, wie eine Wolfsfamilie funktioniert. Man erfährt, dass Wölfe in Rudeln leben, dass sich die ältere und jüngere Geschwister um die Welpen kümmern, wenn die Eltern zum Beispiel auf der Jagd sind. 

Wieviel Rudel gibt es in Deutschland? Wann gründet ein Jungwolf sein eigenes Rudel? Wie zeigen sich Wölfe, dass sie sich mögen? Warum heulen Wölfe? Warum legt die Wölfin für ihre Welpen meist gleich mehrere Höhlen an? Was ist ein Rendezvousplatz? Wovon ernähren sich Wölfe?

Diese und viele, viele weitere Fragen werden in diesem tollen Sachbuch für Kinder erklärt. Das Ganze unterlegt mit vielen Fotos und schönen Zeichnungen. 

Ein Buch, in das man immer wieder hineinschauen kann und möchte - übrigens auch für Erwachsene sehr interessant! 

Für Kinder ab 4 Jahren. 





Gebundene Ausgabe
32 Seiten
KOSMOS



Mittwoch, 1. Mai 2019

Meine April-Bücher

Auch der April hat mir wieder 
sehr schöne Bücher beschert.







Think Pink!

10 positive Dinge und Begebenheiten 
der vergangenen Woche



Foto: (c) Monika Schulte



1. Der Osterurlaub.

2. Die Kräuter im Garten wachsen und wachsen.

3. Auto gucken.

4. Die Sommerdeko steht.

5. Unerwartete Bücherpost!

6. Das Frühstück mit Angelika. 
Herrliche 3 Stunden gefuttert und gequatscht.

7. Nette Gespräche mit FB-Freunden.

8. Neue Haarseifen entdeckt.

9. Der Besuch im Bioladen in Wehringhausen.

10. Die Zwischendurch-Lesezeit. 

Sonntag, 28. April 2019

"Monsieur Bonheur geht auf Reisen" von Pascal Ruter

Eine einfühlsame Geschichte, bei der mir jedoch das gewisse Etwas fehlte

Als Napoléon, der seinem Namen alle Ehre macht, sich mit 85 Jahren von seiner geliebten Joséphine scheiden lässt, um sich zu erneuern und noch einmal von vorn anzufangen, ist die Familie entsetzt. Während Joséphine in den Süden zieht, leistet Enkel Léonard seinem Opa, der aber lieber mit Kaiser angeredet werden möchte, Gesellschaft. Zusammen versuchen sie, die Wohnung neu zu streichen, doch so wirklich kommen sie nicht voran. Und immer muss Léonards Vater die beiden aus den unmöglichsten Situationen retten. Des Kaisers Ideen werden immer verrückter, doch dann muss Léonard erkennen, dass sein Großvater dement ist und sich nur von der Großmutter getrennt hat, um ihr das Leben mit einem erkrankten Mann zu ersparen. 

"Monsieur Bonheur geht auf Reisen" - eine eigentlich sehr originelle und berührende Geschichte. Léonard ist ein Kind, den man sofort in sein Herz schließt. Napoléon gefiel mir anfangs auch sehr gut, aber die Dinge, die er sich im Laufe der Geschichte ausgedacht hat, waren mir irgendwann doch ein wenig zu viel des Guten. Geschichten mit diesem Thema gibt es inzwischen sehr viele und leider gleichen sie sich auch einander. Irgendwie ist es immer der Großvater, der plötzlich verrückte Dinge macht und der viele Menschen in seiner näheren Umgebung zur Verzweiflung treibt. Wer noch nie eine Geschichte zum Thema gelesen hat, wird sicherlich begeistert sein. Mir jedoch fehlte das gewisse Etwas. Etwas, das diese Geschichte im wesentlichen von anderen unterscheidet. 




Gebundene Ausgabe
288 Seiten
KNAUR



Ich danke dem Verlagsteam, 
dass ich das Buch lesen und vorstellen durfte!

Samstag, 27. April 2019

"Schäfchenwolkenhimmel" von Gabriella Engelmann

Ein Wohlfühlroman, der Lust auf Nordsee-Urlaub macht!

Minerva, von allen nur Minni genannt, arbeitet bei Travel TV in Bamberg. Ihre Chefin schickt Minni vor auf die Insel Föhr. Hier soll für den Sender gedreht werden. Föhr ist sowas wie Minnis alte Heimat. Von hier stammen ihre Mutter und ihre Großmutter. Leider haben die Eltern Oma Riekes niedliches Haus vor Jahren verkauft. Minnie fühlt sich sofort wohl auf Föhr und findet auch sogleich Anschluss. Da ist Dörte Nielsen, bei der sie vorerst im Hotel wohnt und da ist Leevke, mit der sie sofort Freundschaft schließt. 

Minni hat eine Vogelphobie, seitdem sie in der Kindheit heimlich den Hitchcock-Film gesehen hat. Als sie jedoch sieht, wie ein Greifvogel ein kleines unschuldiges Lämmchen attackiert und es sich schnappen will, wächst Minni über sich hinaus und rettet das kleine Tier. Dieses muss jedoch erst einmal verarztet werden, doch jetzt hat Minni ein Problem. Sie muss sich weiterhin um das Lämmchen, das sie Emmi nennt, kümmern. Kurzerhand zieht sie zu Leevke, die Platz genug hat für Besuch und auch für Tiere. 

Zum Glück verzögert sich die Anreise ihrer Chefin immer wieder. So hat Minni genug Zeit, sich um das Schaf zu kümmern. In aller Ruhe kann sie auch Recherche für die Sendung betreiben. Als es Dank einer kleinen List endlich zu einem Gespräch mit Kapitän Tove Paulsen kommt, staunt Minni nicht schlecht, als sie bei ihm ein Foto ihrer Mutter entdeckt. Welches Geheimnis mag dahinter stecken?

Minni fühlt sich so wohl auf der Insel, dass sie am liebsten für immer bleiben würde. Nicht ganz unschuldig daran ist auch der smarte Förster Hark, doch könnte Minni wirklich eine Zukunft auf Föhr haben?

"Schäfchenwolkenhimmel" - dieser Roman gehört definitiv in die Kategorie "Wohlfühlromane". Eine Geschichte, die einen die Stunden nur so vergessen und von einem Urlaub auf Föhr träumen lässt. Sollte ich jemals auf diese Insel kommen, wird  mir wahrscheinlich alles schon ein bisschen bekannt vorkommen, so präzise beschreibt Gabriella Engelmann Landschaft und Leute. Eine bezaubernde Geschichte, warmherzig, leicht und unterhaltsam. 




Taschenbuch
320 Seiten
KNAUR



Herzlichen Dank an das Verlagsteam, 
dass ich das Buch lesen und vorstellen durfte!







Dienstag, 23. April 2019

"Unter dem Limonenhimmel" von Marie Matisek

Eine bezaubernde Geschichte mit ganz viel Sommer, Sonne und Amore

Marco und Lisabetta sind endlich ein richtiges Paar. Da Marcos Kinder weiterhin in München leben, pendelt Marco zwischen München und Amalfi hin und her und trotzdem ist er viel glücklicher als vorher. Endlich mit der Liebe seines Lebens zusammen sein zu dürfen, ist so viel wert. Marco hat beschlossen, ein Jahr Auszeit von seiner Arbeit als Anwalt zu nehmen. Er will sich jetzt tatsächlich um die Zitronenplantage seines Vaters kümmern, für die er sich bisher nie interessiert hat. Er sprüht nur so vor Ideen, was man alles verbessern und erneuern könnte, doch sein Vater Raffaele sieht die Notwendigkeit nicht. 

Als ein alter Schuldschein von Marcos Großvater auftaucht und sein Freund Mimmo aus Kindertagen das besagte Drittel der Zitronenplantage einfordert, scheinen eh alle Bemühungen umsonst. Zudem macht sich Marco Sorgen um seinen Vater. Er scheint in letzter Zeit so abwesend zu sein. Und wo fährt dieser eigentlich ständig hin? 

Pippo, Marcos bester Freund ist ihm auch gerade keine große Hilfe. Seitdem Marcos Kollegin aus der Kanzlei nach Amalfi gekommen ist, um zusammen mit Marco gegen den Chef eine Klageschrift vorzubereiten, ist Pippo merkwürdig in seinem Verhalten. Doch es ist, wie es ist und kommt, wie es kommt. Vor allen Dingen Lisabetta ist um Lösungen bemüht, aber auf ihre ganz eigene Art und Weise, auf Weise der italienischen Famiglia eben. 

"Unter dem Limonenhimmel"- diese hinreißende Geschichte, ist die Fortsetzung des Romans "Ein Sommer wie Limoneneis". Marie Matisek entführt den Leser wieder an die wunderschöne Amalfi-Küste und wie schon im ersten Teil möchte man direkt die Koffer packen und losfahren. Auf nach Bella Italia, das Land, in dem die Zitronen blühen. Eine bezaubernde Geschichte mit ganz viel Sommer, Sonne und Amore. Beim Lesen unbedingt einen eisgekühlten Limoncello trinken und italienische Musik hören! 




Taschenbuch
320 Seiten
KNAUR



Liebe Marie Matisek, herzlichen Dank, 
dass du mich ein weiteres Mal lesetechnisch 
an die Amalfi-Küste entführt hast. 

Herzlichen Dank an das Verlagsteam,
 dass ich das Buch lesen und vorstellen durfte!

Montag, 22. April 2019

"Ein Sommer wie Limoneneis" von Marie Matisek

Das perfekte Lesevergnügen für Urlaub und Terrasse!

Marco ist ein erfolgreicher Immobilienanwalt. Er gibt immer 100 Prozent, muss immer ganz vorne mit dabei sein. Sein Chef jedoch ist unzufrieden, erwartet täglich neue Höchstleistungen. Überrascht ist Marco, dass sein Chef ausgerechnet ihn zum Teilhaber machen möchte, doch da sind Marcos ständige Magenschmerzen und die Geräusche im Ohr. Als er dann auch noch via Zettel von seiner Frau Geli erfährt, dass sie sich scheiden lassen will, bricht eine Welt für ihn zusammen. Wann hat er sich zuletzt um seine Familie gekümmert? Um seine Frau, um die beiden Kinder? Was weiß er eigentlich über sie? Er muss sich eingestehen, dass er eigentlich gar nichts weiß. Da sein Sohn auf Klassenfahrt und die Tochter bereits 16 ist, nimmt er sich eine kleine Auszeit und fährt nach Amalfi, nach Hause zu seinem Vater.

In Amalfi angekommen, muss er feststellen, dass sich sein Vater ein Bein gebrochen hat und dass sich dieser nun gar nicht um die Zitronenplantage kümmern kann. Erst nur widerwillig packt Marco mit an. Er wollte nie etwas mit den Zitronen zu tun haben, er wollte immer hoch hinaus. Als er jedoch seine alten Freunde wieder trifft, allen voran den gutmütigen Eisverkäufer Pippo, der das beste Zitroneneis der ganzen Amalfi-Küste herstellt, wird ihm bewusst, was wirklich wichtig ist im Leben. 

Und dann begegnet ihm seine Jugendliebe Lisabetta. Alte Gefühle flammen auf, doch Lisabetta ist verheiratet mit Remo...

Marie Matisek entführt uns Leser mit ihrem Roman an die Amalfi-Küste. Sommer, Sonne und ein bisschen Amore! Dazu der unwiderstehliche Duft der Zitronen und der unvergleichliche Geschmack original italienischen Zitroneneises - ich möchte unbedingt meine Koffer packen und losfahren! Dieses Buch hat alles, was man sich von einem Italien-Roman wünscht. Ein Sommerroman vom Feinsten, frisch und lebendig, der Schreibstil angenehm und bildhaft.

"Ein Sommer wie Limoneneis" - das perfekte Lesevergnügen für Urlaub und Terrasse. Am besten bei einer schönen Portion Zitroneneis und im Hintergrund die Musik von Paolo Conte!





eBook
304 Seiten
KNAUR



Liebe Marie Matisek, was für eine wunderbare Geschichte! Bitte mehr davon!




Samstag, 20. April 2019

"Madame Piaf und das Lied der Liebe" von Michelle Marly

Eine großartige Geschichte voller Musik!

Paris nach der deutschen Besatzung im Jahre 1944. Den Menschen geht es noch lange nicht wieder gut. Die Versorgungslage ist weiterhin miserabel, doch die Menschen brauchen Abwechslung. Sie brauchen Musik, sie wollen unterhalten werden. Edith Piaf, die kleine Frau mit der großen Stimme, sorgt für bessere Stimmung, doch sie fürchtet auch ein Auftrittsverbot. Edith wurde wegen Kollaboration angeklagt. Ihre Sekretärin, die selbst im Widerstand tätig war, hilft ihr, wo sie kann, denn Edith hat vielen Gefangenen zur Freiheit verholfen, doch wird man ihr glauben?

Das Moulin Rouge steht kurz vor der Wiedereröffnung. Edith wird wieder Konzerte geben, doch ihr fehlt noch der passende Anheizer. Sie soll sich Ivo Livi, der unter seinem Künstlernamen Yves Montand auftritt, ansehen und anhören, doch Edith ist entsetzt, als sie ihn bei seiner Probe sieht. Doch irgendwas hat er an sich, das gewisse Etwas. Edith nimmt den 6 Jahre jüngeren Künstler unter ihre Fittiche. Sie fördert ihn, sie fordert ihn. So arbeiten beide hart an einem Programm, mit dem sie auftreten können - und verlieben sich ineinander.

Die beiden gehen auf große Tournee. Während Yves sehr bescheiden lebt, gibt Edith das Geld mit vollen Händen aus. Und immer muss Wein vorhanden sein. Das kleine Mädchen von der Straße feiert sich und das Leben. Und sie schreibt das Lied "La vie en rose", ein Lied, das man auch heute noch unweigerlich mit Edith Piaf und Paris, mit Frankreich in Verbindung bringt. Das Lied, das sie auf immer mit Yves Montand verbinden wird.

Als Yves jedoch immer berühmter und mehr umjubelt wird als sie selbst, zieht die kleine Frau es vor, sich ihm zu trennen, nicht nur beruflich. 

"Madame Piaf und das Lied der Liebe" - ein sehr mitreißender und sehr atmosphärischer Roman! Edith Piaf, Yves Montand ihre Freunde, ihre Weggefährten - Michelle Marly setzt den historischen Personen ein Denkmal. Sie haucht ihnen Leben ein, so lebendig schreibt sie. Es ist eine Geschichte voller, Liebe, Verzweiflung und Verlangen und es ist eine Geschichte voller Musik. Eine Geschichte, die mich ständig beschäftigt hat, mit der Musik Edith Piafs im Hintergrund, das Handy immer parat, um Personen, Orte und Lieder zu googlen. 

Vor meinem inneren Auge lief das Leben der Edith Piaf wie ein Film ab. Eine großartige Frau mit einer unvergesslichen Stimme. Eine ebenso großartige Geschichte, fesselnd, genau beobachtet und wunderbar! Unbedingt lesen!




Taschenbuch
448 Seiten
Aufbau Taschenbuch




Liebe Michelle Marly, liebe Micaela,
 ganz, ganz herzlichen Dank für diese wunderbare Geschichte!





Samstag, 13. April 2019

"Juli verteilt das Glück und findet die Liebe" von Tanja Kokoska

Ein Glücklichmachbuch!

Juli Mahlo lebt in der Wohnung ihrer Großmutter und ihrer Mutter, die beide verstorben sind. Nichts hat sie hier verändert. Juli ist sich selbst genug. Nur vor dem riesigen Schrank im Flur hat sie Angst. Irgendwie wirkt er bedrohlich, doch den Schrank weg geben? Nein, das kann sie nicht.

Juli hat das Haus geerbt und ebenso den Blumenladen, der einst von ihren Eltern geführt wurde. Jetzt leitet Marie das Geschäft, eine tatkräftige Frau, die Juli eine gute Freundin geworden ist. Juli hilft öfter im Laden aus und fährt ab und zu Blumengestecke zu den Kunden. Juli liebt es, die Menschen mit Blumen zu überraschen. In der Regel liefert sie die Blumen aber nicht einfach nur aus. Sie lernt die Menschen kennen, ihre Geschichten, ihre Geheimnisse. Oft bedrückt diese Menschen etwas und Juli hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leben der anderen Menschen wieder in Ordnung zu bringen. Nur mit ihrem eigenen Leben klappt das nicht. Wie gerne hätte sie jemanden an ihrer Seite, vielleicht so einen wie Oskar, der eines Tages im Laden steht, doch Oskar ist viel zu schön, oder?

Wie Oskar und auch der alte Schrank in Julis Wohnung ihr Leben komplett verändern werden, tja, das müsst Ihr schon selbst lesen!

"Juli verteilt das Glück und findet die Liebe" - eine Geschichte, in die man sich einfach verlieben muss! Mit ihrer federleichten, aber auch sehr poetischen Sprache schafft es die Autorin, die Leser in eine ganz andere Welt zu entführen, in Julis Welt, ganz ruhig, ganz zart, ganz leise. Eine wunderbare Geschichte, mit viel Zärtlichkeit zu den Personen und viel Klugheit geschrieben. Ein Glücklichmachbuch, eine wunderschön erzählte Geschichte, einfach hinreißend, zauberhaft! Ein echtes Juwel für alle Leser, die die leisen Töne genauso lieben wie ich.





Broschierte Ausgabe
336 Seiten
Heyne




Herzlichen Dank an das Verlagsteam,
 dass ich diesen wunderbaren Roman 
lesen und vorstellen durfte!



Mittwoch, 10. April 2019

Think Pink!

10 positive Dinge oder Begebenheiten
 der vergangenen Woche


Beinahe hätte ich es wieder vergessen.


Foto: (c) Monika Schulte



1. Ich freunde mich mit Robbi, dem Saugroboter an.

2. Wir werden Fachbereich und die antiquierte 
Bezeichnung Vorzimmer fällt endlich weg.

3. Meine Kräuter 2019 sind gepflanzt.

4. Es knospelt überall.

5. Hendrik hat den Führerschein!

6. Wunderbare Buchpost bekommen!

7. Endlich hat eine Arztpraxis in der Nähe eröffnet.

8. Schmetterlinge auf der Wiese.

9. Lesezeit auf der Terrasse.

10. Unsere neuen Esszimmerstühle sind da!