Montag, 29. Dezember 2025
"Ostseemonster" von Ivo Pala
Sonntag, 28. Dezember 2025
"Ein Fall für Fuchs & Haas: Kopflos am Strand" von Ivo Pala
Donnerstag, 25. Dezember 2025
"Winterglück und Inselzauber - Ein Weihnachtsfest auf Borkum" von Claudia Schirdewan
Ein Weihnachtswunder im Eis von Borkum
Julia betreibt eine kleine Pension auf der winterlichen Insel Borkum, wo sie gemeinsam mit ihrem sechsjährigen Sohn Leon lebt. Besonders kurz vor Weihnachten ist die Trauer um die verstorbene Oma für Leon sehr schwer zu ertragen. Eigentlich wollte Julia mit ihm in die Berge zu einer Freundin reisen, doch ein heftiger Eissturm legt die Insel lahm: Fähren werden eingestellt, niemand kommt weg – und niemand kommt an.
So sitzen auch die Pensionsgäste fest, wenig begeistert über die ungeplante Verlängerung ihres Aufenthalts. Darunter sind die Sängerin Nina, die dringend aufs Festland zurück müsste, um einen Tonträger aufzunehmen, sowie Simon, der geschäftliche Verpflichtungen hat. Doch der Eissturm mit Eis, Schnee und völliger Isolation zwingt alle zum Innehalten und Entschleunigen.
Nach und nach wächst aus der unfreiwilligen Gemeinschaft etwas Besonderes. Es ist, als würde ein kleines Weihnachtswunder geschehen: Leon blüht auf, Nähe entsteht, alte Wunden beginnen zu heilen – und ganz leise hält auch die Liebe Einzug.
"Winterglück und Inselzauber - Ein Weihnachtsfest auf Borkum" ist ein wunderschöner Winter- und Weihnachtsroman, der besonders zum Ende hin sehr berührend ist. Warmherzig, gefühlvoll und atmosphärisch geschrieben – ein echter Kuschelroman für kalte Wintertage und die Vorweihnachtszeit.
Herzlichen Dank, dass ich das wunderbare Buch lesen und vorstellen durfte!
#beheartbeat #NetGalleyDE!
Sonntag, 21. Dezember 2025
"Schneeflockenfunkeln" von Veronika Weiss
Freitag, 12. Dezember 2025
"Zuhause ist vorübergehend geschlossen" von Antja Huhs
Pflegenotstand trifft Familienchaos - eine berührende und humorvolle Geschichte
Antje Huhs widmet sich in "Zuhause ist vorübergehend geschlossen" einem Thema, das aktueller kaum sein könnte: dem Pflegenotstand. In ihrem Roman entwirft sie eine zugespitzte, aber erschreckend vorstellbare Situation. Kurz vor Weihnachten löst Pflegefachkraft und Influencer Lennart einen landesweiten Aufstand der Pflegekräfte aus – ein unbefristeter Streik, der die gesamte Pflegeinfrastruktur lahmlegt. Pflegeheime schließen, ihre Bewohner werden auf Privathaushalte verteilt. Ob man will oder nicht: Jede Familie muss ihren Beitrag leisten.
So landet ein älterer Herr – angeblich Herr Jankowski – bei Annette und ihrer Familie. Während die achtjährige Tochter den neuen Mitbewohner voller Neugier und Offenheit willkommen heißt, reagiert der Rest der Familie eher mit Skepsis und Überforderung. Als Annette schließlich feststellt, dass ihr Gast unmöglich der Mann sein kann, für den er ausgegeben wird, nimmt die Handlung spürbar Fahrt auf. Die Frage nach seiner wahren Identität verleiht der Geschichte einen spannenden, fast kriminalistischen Unterton.
Huhs erzählt leichtfüßig, humorvoll und mit einem warmen Blick für menschliche Schwächen. Der Ton ist locker, teilweise amüsant, ohne dabei die ernste Grundlage zu verharmlosen: Was würde passieren, wenn die ohnehin knappen Pflegekräfte tatsächlich alle gleichzeitig streiken würden? Der Roman regt zum Nachdenken an, gerade weil seine überspitzte Prämisse so nah an der Realität liegt.
Trotz des gesellschaftskritischen Kerns bleibt es eine berührende, angenehme Lektüre – besonders, da sie in der Vorweihnachtszeit spielt und letztlich hoffnungsvoll endet. "Zuhause ist vorübergehend geschlossen" verbindet Witz, Warmherzigkeit und Aktualität zu einer Geschichte, die unterhält und gleichzeitig nachhallt.
Donnerstag, 27. November 2025
"Du bist ein Geschenk, wenn du jemanden zum Lächeln bringst"
Kürzlich habe ich den Aufsteller von Melanie Pignetter besprochen. Die Sprüche und Gedanken sind so schön, dass ich heute einen Spruch besonders hervorheben möchte.
Es ist mehr als nur ein schöner Spruch. "Du bist ein Geschenk, wenn du jemanden zum Lächeln bringst" erinnert uns daran, wie kraftvoll kleine Gesten sein können. Ein Lächeln kostet nichts, und doch trägt es einen Wert in sich, den man nicht messen kann. Es ist wie ein stiller Funke, der von Herz zu Herz springt und manchmal mehr auslöst, als Worte es könnten.
Wir leben in einer Welt, die oft laut, hektisch und überfüllt ist – voller Termine, Erwartungen und Routinen. Genau deshalb sind die kleinen Lichtblicke so wertvoll: die freundliche Begrüßung an der Kasse, ein aufmunternder Blick auf der Straße, ein ehrliches, spontanes Lächeln, das zeigt: Ich sehe dich.
Und genau in diesen Momenten kann man zum Geschenk für jemanden werden. Ohne Aufwand, ohne Planung, ohne etwas zurückzuerwarten.
Lächeln ist ansteckend. Vielleicht kennst du es selbst: Jemand lächelt dich an – und bevor dein Kopf darüber nachdenken kann, hat dein Gesicht schon zurück gelächelt. Für diesen kurzen Augenblick wird alles leichter. Und manchmal ist genau dieser kurze Augenblick der kleine Wendepunkt eines ganzen Tages.
Freundlich zu sein kostet dich nichts. Aber es kann für jemand anderen unbezahlbar sein.
Deshalb lohnt es sich, bewusster zu lächeln. Nicht aufgesetzt, nicht künstlich – sondern als Haltung dem Leben gegenüber. Ein Zeichen von Offenheit, Mitgefühl und Verbundenheit.
Wann hast du das letzte Mal einfach jemanden angelächelt?
Vielleicht ist heute der perfekte Tag, es wieder zu tun. Vielleicht machst du damit jemanden glücklicher, als du denkst. Und vielleicht stellst du fest, dass dieses einfache Geschenk auch dich wieder ein bisschen leichter, wärmer und zufriedener macht.
Ein Lächeln verändert nicht die ganze Welt – aber es verändert Momente. Und manchmal sind genau diese Momente alles, was es braucht.
Donnerstag, 20. November 2025
„Es ist ein Geschenk, dass es dich gibt“ von Melanie Pignitter
Montag, 3. November 2025
"Drei Tage im Schnee" von Ina Bhatter
Dienstag, 28. Oktober 2025
"Wirklich da sein - Du bist genug" von Alicia Mallek
Ein sanfter Begleiter für alle, die sich im Alltag manchmal selbst vergessen
Alicia Mallek lädt mit ihrem Buch "Wirklich da sein – Du bist genug" dazu ein, achtsamer mit sich selbst umzugehen – besonders im oft turbulenten Alltag von Müttern. Im Mittelpunkt steht die fiktive Figur Laura, verheiratet und Mutter zweier Kinder. Doch Laura könnte genauso gut Irmgard, Petra oder jede andere Frau heißen. Sie steht stellvertretend für viele Mütter, die versuchen, zwischen Familie, Partnerschaft und eigenen Bedürfnissen die Balance zu halten.
Besonders berührend sind die Reflexionsimpulse am Ende jedes Kapitels. Sie laden dazu ein, innezuhalten und die eigenen Gedanken zu sortieren. Fragen wie "Was brauche ich, habe es aber noch nicht bekommen?" oder "Wofür bin ich dankbar?" regen zum Nachdenken an – über sich selbst, die eigenen Bedürfnisse und Beziehungen. Manche Fragen richten sich auch an Partner oder Freundinnen und fördern ehrliche Gespräche.
Wer kennt das nicht? Man nimmt sich eine kleine Auszeit, sagt einmal Nein – und sofort meldet sich das schlechte Gewissen. Mallek zeigt, dass genau diese Momente wichtig sind: um Kraft zu schöpfen, präsent zu sein und sich selbst nicht zu verlieren.
"Wirklich da sein – Du bist genug" ist ein einfühlsames, lebensnahes und ermutigendes Buch, das besonders Müttern im Alltag Halt und Inspiration schenkt. Aber auch Frauen, deren Kinder schon erwachsen sind, werden sich in vielen Zeilen wiederfinden. Ergänzend dazu gibt es ein Begleitbuch, in dem alle Fragen aus dem Hauptwerk beantwortet werden können – ein schöner, praktischer Weg, um das Gelesene ins eigene Leben zu integrieren.
Ein kleines, aber wichtiges Buch – mit sanften Worten, die nachklingen und Mut machen, achtsamer und liebevoller mit sich selbst umzugehen.
Sonntag, 26. Oktober 2025
"Das rote Halsband" von Jean-Christophe Rufin
Montag, 13. Oktober 2025
"Maya und Samuel" von Franziska Fischer
Mittwoch, 8. Oktober 2025
"Das schwarze Geheimnis von Maulbronn" von Norbert Weimper
Zwischen Glaube, Intrige und Geheimnis
Der Junge Anselm wünscht sich nichts sehnlicher, als Gott im Kloster zu dienen. Von seinen Pflegeeltern wird er in das Kloster Maulbronn gebracht – eigentlich noch zu jung für das Leben hinter den Klostermauern. Doch ein Mönch nimmt sich seiner an, und zwischen den beiden entsteht eine enge Freundschaft.
Anselm wächst heran, wird in die Gemeinschaft aufgenommen und erweist sich als gelehrig und wissbegierig. Als junger Erwachsener erhält er schließlich einen geheimen Auftrag, der ihn zum Mutterkloster führt. Dort muss er sich zahlreichen Gefahren stellen und überlebt mehrere Anschläge – doch wer trachtet ihm nach dem Leben, und aus welchem Grund?
Norbert Weimper gelingt mit "Das schwarze Geheimnis von Maulbronn" ein packender historischer Roman, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Viele der auftretenden Figuren – Äbte, Adlige und Geistliche – sind historisch belegt, was der Geschichte zusätzliche Authentizität verleiht. Besonders beeindruckend ist, wie lebendig das Klosterleben des Mittelalters geschildert wird: vom Alltag der Mönche bis hin zu den politischen Intrigen und Machtspielen jener Zeit.
Ein spannender, atmosphärisch dichter Roman, der Geschichte und Fiktion meisterhaft verbindet – und Lust darauf macht, die beeindruckende Klosteranlage Maulbronn selbst zu besuchen.
Herzlichen Dank an den Gmeiner-Verlag,
dass ich diese spannende Geschichte lesen und vorstellen durfte!
Freitag, 3. Oktober 2025
"Botanik des Wahnsinns" von Leon Engler
Sonntag, 7. September 2025
"Über die Toten nur Gutes - Ein Trauerredner ermittelt" von Andreas Izquierdo
Mads Madsen ist Trauerredner – und zwar ein richtig guter. Eines Nachts erfährt er auf ungewöhnliche Weise vom Tod seines Kindheitsfreundes Patrick. Ihre Lebenswege hätten unterschiedlicher kaum verlaufen können: Während Mads sich in seiner Arbeit einen Namen gemacht hat, ist Patrick auf die schiefe Bahn geraten. Doch mit dessen Tod beginnt für Mads eine Geschichte, die er sich so nicht ausgesucht hätte. Plötzlich wird er bedroht, gerät ins Visier der Polizei und muss sich mit der mürrischen Hauptkommissarin Mills auseinandersetzen.
Was zunächst ruhig und fast beschaulich beginnt, entwickelt sich schnell zu einem spannenden Kriminalfall – immer begleitet von Mads’ eigenwilligem Vater Fridtjof, der Bingo über alles liebt, und der kleinen Hündin Bobby, die das Geschehen wunderbar auflockert.
Andreas Izquierdo gelingt hier ein Krimi, der nicht nur Spannung, sondern auch Charme, Humor und Menschlichkeit bietet. Das Lesen macht einfach Spaß, und am Ende bleibt die Vorfreude auf den nächsten Fall – denn längst nicht alle Geheimnisse wurden gelüftet.
Freitag, 22. August 2025
Donnerstag, 14. August 2025
"Eine Olive zu viel" von Katerina Gatakis
Peloponnes zwischen Postkartenidylle und Mord
Im sonnendurchfluteten Peloponnes beginnt für Anna Apostolakis ein neuer Lebensabschnitt: frisch im Team der Kripo Kalamata, arbeitet sie mit dem wortkargen, aber äußerst attraktiven Loukas Petritsis zusammen. Ihr erster Fall lässt nicht lange auf sich warten - der mächtige Olivenbaron Batsilakis wird tot aufgefunden. Was zunächst wie ein Herzinfarkt aussieht, entpuppt sich bald als Mord.
Zwischen lukrativen Bauprojekten, Korruption und gut gehüteten Geheimnissen, entfaltet sich eine packende Ermittlungsarbeit. Wer hatte ein Motiv, den einflussreichen Unternehmer zu töten?
Der Krimi besticht nicht nur durch Spannung, sondern auch durch sein atmosphärisches Setting. Tavernen, ein Hafen und sonnengebleichte Gassen - man meint, beim Lesen das mediterrane Flair Griechenlands zu riechen und zu schmecken. Anna und Loukas sind sympathische Figuren, die man gerne wiedersehen möchte.
Ein fesselnder Griechenland-Krimi, den ich regelrecht verschlungen habe. Hoffentlich folgt bald ein weiterer Fall!
Herzlichen Dank an das Team vom Gmeiner-Verlag,
dass ich diesen spannenden Krimi lesen und vorstellen durfte!
#Gmeiner
Montag, 11. August 2025
"Die Passantin" von Nina George
Samstag, 9. August 2025
Fußball drinnen, Spannung draußen
"Freitags um Fünf" von Thomas Montasser
Sonntag, 3. August 2025
"Don't kiss Tommy - Eine Liebe in der Stunde Null" von Theresa Graw
Samstag, 2. August 2025
Lesebegeisterung pur: "Don't kiss Tommy" von Theresa Graw
Dienstag, 29. Juli 2025
"Das kleine Buch der Stille'" von Anselm Grün
Sonntag, 27. Juli 2025
"Das Geheimnis von Murnau" von Gretel Mayer
Dienstag, 22. Juli 2025
"Onigiri" von Yuko Kuhn
Zwischen zwei Welten - eine stille Reise nach Japan
Nach dem Tod der Großmutter reist Aki mit ihrer an Demenz erkrankten Mutter Keiko nach Japan, zurück in die Heimat der Familie. eine Reise, die nicht nur voller Erinnerungen und kultureller Begegnungen steckt, sondern auch die Herausforderungen im Umgang mit einem dementen Angehörigen aufzeigt. Überraschend dabei: Keiko, die in Deutschland stets müde und zurückgezogen war, blüht in Japan plötzlich auf und zeigt Seiten von sich, die Aki kaum noch kannte.
"Onigiri" ist ein leiser, zurückhaltender Roman. Eigentlich schätze ich genau solche ruhigen, feinfühligen Geschichten sehr - doch in diesem Fall fiel es mir schwer, wirklich hineinzufinden. Die Handlung plätscherte für mein Empfinden etwas zu sehr dahin, ohne, dass mich etwas wirklich gepackt hätte. Ich möchte nicht sagen, dass der Roman langweilig war, aber das gewisse Etwas, das mich emotional bindet oder neugierig macht, hat mir gefehlt.
Vielleicht lag es an der Erzählweise oder an den Figuren, mit denen ich nicht ganz warm wurde. Vielleicht war es einfach nicht der richtige Zeitpunkt für dieses Buch. Wer jedoch ruhige Familiengeschichten mit kulturellem Tiefgang mag und sich auf eine stille Reise zwischen den Welten einlassen kann, wird "Onigiri" möglicherweise ganz anders erleben.
Sonntag, 20. Juli 2025
"Limonensommerliebe" von Emma Wagner
Samstag, 19. Juli 2025
Buchgewinn eingetroffen!
Sonntag, 13. Juli 2025
"Herrliche Zeiten auf Burg Holzbrinck - Lesung mit Peter Prange in Altena
Schon beim Ankommen trafen wir auf bekannte Gesichter: Erika R. und ihre Zwillingsschwester waren da, ebenso wie Ellen S. – allesamt begeisterte Leserinnen und regelmäßige Gäste bei meinen früheren Wohnzimmerlesungen. Es war schön, sich in so vertrauter Runde wiederzusehen und gemeinsam in die Welt des Romans einzutauchen.
Peter Prange las gewohnt souverän, fesselnd und mitreißend. Besonders beeindruckend waren seine Hintergrundgeschichten und Erläuterungen zu den historischen Ereignissen, die er wie gewohnt kenntnisreich und lebendig präsentierte.
Das Publikum war angenehm, die Atmosphäre herzlich – und die Zeit verflog viel zu schnell. Wir hätten ihm noch stundenlang zuhören können!
Ein großes Dankeschön an alle, die diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.
Sonntag, 6. Juli 2025
"Highland Happiness - Die Bücherstube von Kirkby" von Charlotte McGregor
Freitag, 4. Juli 2025
"Rheingau Vernissage" von Susanne Kronenberg
Ein atmosphärischer Krimi mit Tiefgang und viel Lokalkolorit – genau nach meinem Geschmack
In "Rheingau Vernissage" entführt Susanne Kronenberg die Leser in das malerische Eltville im Rheingau. Ein Unternehmer plant die Eröffnung eines Museums zu Ehren seines Urgroßvaters, eines Künstlers, der viel Zeit in Namibia verbrachte. Auch eine Biografie über den Maler soll erscheinen – doch der beauftragte Autor ist plötzlich spurlos verschwunden. Die Historikerin und Biografin Tess Bonifer, die den Mann gut kennt, wird mit der Fertigstellung betraut. Doch ihre Recherchen entwickeln sich schnell zu einer spannenden Spurensuche: Wer war der Maler wirklich? Und was ist mit dem Autor geschehen?
Kronenberg versteht es meisterhaft, Spannung ohne Blutvergießen aufzubauen. Es gibt viele Fragen, Geheimnisse und Verdächtige. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, das Setting liebevoll und authentisch gezeichnet. Das Rheingau wird nicht nur zur Kulisse, sondern fast zur eigenen Figur in der Geschichte.
Ein ruhiger, aber fesselnder Kriminalroman, der mit kluger Handlung, glaubwürdigen Charakteren und einer Prise Kunstgeschichte punktet. Wer unaufgeregte, intelligente Krimis mit regionalem Flair liebt, wird hier bestens unterhalten.
Fazit: Ein lesenswerter Krimi ohne Blutvergießen – spannend, atmosphärisch und voller Rätsel.
Sonntag, 29. Juni 2025
Bücher kaufen im Urlaub - mein liebgewonnener Tick
Ich habe so einen Tick: Wenn ich irgendwo im Urlaub bin, muss ich mir einen Roman kaufen, der genau dort spielt. Wichtig ist nur, dass das Buch auf Deutsch geschrieben ist - schließlich möchte ich beim Lesen auch wirklich komplett eintauchen können.
Als mein Mann und ich kürzlich in Eltville im Rheingau unterwegs waren - wunderschöne Weinberge, Fachwerkhäuser und Rheinromantik inklusive - bin ich natürlich wieder schwach geworden. Dieses Mal fiel meine Wahl auf den Krimi "Rheingau Vernissage" von Susanne Kronenberg. Ich bin noch ganz am Anfang, aber schon jetzt gefällt mir die Stimmung: Lokalkolorit, eine Prise Kunst und natürlich ein Geheimnis - was will man mehr?
Ich liebe es einfach, in die Atmosphäre eines Ortes nicht nur real, sondern auch literarisch einzutauchen. Das macht den Urlaub für mich noch runder. Man entdeckt kleine Details, die einem sonst entgehen würden. Und wenn ich das Buch später zu Hause weiterlese oder im Regal sehe, fühlt es sich an wie ein Stück Urlaub, das ich mitgenommen habe.
Habt Ihr auch solche Urlaubs-Ticks? Vielleicht Muscheln sammeln, immer ein lokales Kochbuch kaufen oder jeden Sonnenuntergang fotografieren? Erzählt mal - ich bin gespannt!


































