Mittwoch, 4. Februar 2026

"Mademoiselle Coco und der Duft des Mörders" von Michelle Marly

Wenn ein Duft zum Mörder führt - Coco Chanel ermittelt erneut

Schon beim Aufschlagen von "Mademoiselle Coco und der Duft des Mörders" war ich wieder mitten im Paris der 1920er-Jahre. Ein paar Jahre sind vergangen, Coco Chanel ist inzwischen berühmt, erfolgreich – und doch innerlich nicht ganz angekommen.

Als eine Kundin behauptet, ihre Schwester sei ermordet worden und den Täter allein am Duft erkannt zu haben, ist Coco sofort elektrisiert. Ein Mord, der mit einem Parfum in Verbindung steht? Ausgerechnet jetzt, wo sie selbst Chanel Nr. 5 erschaffen hat? Diese Idee ist so ungewöhnlich wie faszinierend – und lässt Coco (und mich!) nicht mehr los.

Privat fühlt sich Coco nach der Trennung von ihrem letzten Geliebten einsam. Die Avancen eines charmanten Adeligen schmeicheln ihr, tun ihr gut – bis sich langsam ein ungutes Gefühl einschleicht. Nichts ist, wie es scheint. Tote Frauen in Badewannen, Heiratsschwindler, dunkle Geheimnisse – gibt es einen Zusammenhang?

Gemeinsam mit ihrer Freundin Misia begibt sich Coco erneut auf Spurensuche. Dabei ist es nicht nur der Kriminalfall, der fesselt, sondern vor allem Coco selbst: ihre Verletzlichkeit, ihre Neugier und ihr Mut, unbequeme Fragen zu stellen.

Dieser zweite Band hat mich wieder völlig in seinen Bann gezogen. Spannend, atmosphärisch und voller Paris-Flair. Ich habe jede Seite genossen – und kann es kaum erwarten, mit Coco in den dritten Fall einzutauchen.



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