Das Buch „Ich sehe was, was du nicht siehst – Wort trifft Kunst: Kurzgeschichten“ von Elisabeth Hoffmann basiert auf einer spannenden Idee aus einem Schreibworkshop. Ausgangspunkt sind zufällig ausgewählte Werke bekannter Künstler, zu denen die Autorin ihre ganz eigenen Gedanken entwickelt. Sie taucht in die Bilder ein, lässt ihrer Fantasie freien Lauf und verfasst Texte – losgelöst von der ursprünglichen Intention der Künstler.
Gerade dieses Konzept macht das Buch besonders reizvoll.
Ich habe mir zunächst jedes Bild selbst angesehen und auf mich wirken lassen, bevor ich den dazugehörigen Text gelesen habe. Dabei entstanden im Kopf ganz eigene kleine Geschichten und Szenen. Es ist faszinierend zu erleben, wie unterschiedlich ein und dasselbe Bild interpretiert werden kann – und genau darin liegt ein großer Teil des Charmes dieses Buches.
Elisabeth Hoffmann greift in ihren Texten auch gesellschaftliche Themen auf und regt zum Nachdenken an. Gleichzeitig inspiriert sie dazu, selbst kreativ zu werden und das Konzept auszuprobieren. Es macht großen Spaß, sich darauf einzulassen und die eigene Fantasie spielen zu lassen.
Ein wirklich interessantes und anregendes Projekt – absolut empfehlenswert für alle, die Kunst und kreatives Schreiben lieben.
Herzlichen Dank an Elisabeth Hoffmann, dass ich das äußerst anregende Buch lesen und vorstellen durfte!

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