Eine Fähre, zwei Seelen und die Kraft der Natur
Sarah Harmsen führt als Fährfrau ein bescheidenes Leben. In ihrem abgelegenen Haus am Fluss lebt sie zusammen mit ihrer Hündin Luna, drei Schafen und sieben Hühnern – im Einklang mit der Natur und fernab vom hektischen Alltag.
Doch Sarah ist den Anfeindungen des Dorfes ausgesetzt. Eine Fähre sei nicht mehr zeitgemäß, stattdessen soll eine Brücke gebaut werden. Dafür benötigt man allerdings ihr Grundstück, den "Grünen Mond".
Bei einer ihrer letzten Tagesüberfahrten, steigt ein junger Mann zu ihr auf die Fähre: Leon, Umweltschützer und Baumbesetzer, der eine Kopfverletzung hat. Sarah nimmt ihn mit zu sich und versorgt ihn. Eigentlich soll er am nächsten Tag wieder verschwinden, doch Leon bleibt. Und Sarah lässt es zu. Schon bald hilft er bereitwillig bei der täglichen Arbeit mit.
Zwei besondere Menschen, die sich um die Natur sorgen und sich für ihren Schutz einsetzen.
"Tage am Fluss" ist eine Geschichte, die leise daherkommt und dennoch eine große Intensität entfaltet. Der Roman stellt das Thema Umwelt in den Mittelpunkt, ohne jemals belehrend zu wirken. Gleichzeitig erzählt er von zwei Menschen, die ihre eigenen Geschichten und Geheimnisse mit sich tragen, sich langsam öffnen und schließlich einen neuen Platz im Leben finden.
Wunderbar geschrieben, leise und berührend – eine Geschichte, die lange nachhallt und zum Nachdenken anregt.
„Danke an @NetGalleyDE und @KIWI für das Rezensionsexemplar!“
#TageamFluss #NetGalleyDE

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