Wenn die Natur zum sicheren Hafen wird
Die junge Flora ist Autistin. Nach einer schweren Panikattacke in einem Einkaufszentrum verlässt sie Köln und ihre Familie, um in das leerstehende Haus ihrer verstorbenen Großmutter in der Eifel zu ziehen. Dort findet sie endlich die Ruhe, die sie so dringend braucht. Zum ersten Mal kann sie ganz sie selbst sein, ohne sich verstellen oder den Erwartungen anderer anpassen zu müssen.
In der Eifel lernt sie Eden kennen und lieben. Außerdem unterstützt sie Eden und deren Mutter in ihrem Café. Eine besondere Rolle spielen die Wildbienen in Floras Garten: Sie geben ihr Halt, helfen ihr, ihre Gedanken zu ordnen, und schenken ihr in schwierigen Momenten innere Ruhe. Doch als ein Wasserschaden ihr neues Zuhause bedroht, gerät ihre mühsam aufgebaute Sicherheit ins Wanken. Flora muss sich fragen, ob ihr neuer Lebensweg wirklich der richtige ist.
Nina Mayen erzählt Floras Geschichte mit viel Feingefühl und großer Authentizität. Der Roman vermittelt auf einfühlsame Weise, wie ein autistischer Mensch die Welt wahrnimmt, und regt dazu an, Verständnis und Empathie zu entwickeln. Eine berührende Geschichte über Neuanfänge, Selbstfindung, Liebe und den Mut, den eigenen Weg zu gehen – absolut lesenswert und für Leserinnen und Leser jeden Alters zu empfehlen.
Herzlichen Dank an das Ullstein-TEam und das Team von Netgalley, dass ich diesen Roman lesen und vorstellen durfte!

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