Freitag, 30. November 2018

Lesezeit-Kalender-Spezial: DuMont Art 2019

Liebe Lesezeit-Leserinnen und -Leser,


heute stelle ich Euch wieder einen Wandkalender 
aus dem Hause DuMont vor. 

Dieser Kalender ist einfach wunderschön.
 Er zeigt aktuelle Malerei, wie sie besser nicht sein könnte. 



Bild: Sabine Tress
"on paper", 2016
(c) VG Bild-Kunst, Bonn 2017



Ich zeige Euch hier jetzt eine kleine 
Auswahl der wunderbaren Bilder.
Schließlich sollt Ihr Euch ja auch noch überraschen lassen. 


Bild: (c) Simone Haack
"In Limbo",  2016
(c) Simone Haack




Der Kalender hat folgendes Format: 

49,5 x 68,5 cm. 

Somit hat er die perfekte Größe, um in der Wohnung 
oder im Büro ein richtiger Hingucker zu werden. 


Bild: Titus Schade
"Modelltisch - Wolkenbild", 2017
(c) VG Bild-Kunst, Bonn 2017


Ein Wandkalender mit hervorragender 
und stabiler Spiralbindung.


Bild: David Schnell
"Quartier", 2017
(c) VG Bild-Kunst, Bonn 2017





Mit Arbeiten von: Simone Haack, Henriette Grahnert, 
Titus Schade, Rosa Loy, Davic Schnell, Ryan Mosley, 
Miriam Vlaming, Sabine Tress, Martin Eder, 
Falk Gernergroß, Jonas Burgert u.a.


Bild: Ryan Mosley
"Hanna", 2017
(c) Ryan Mosley
(c) Courtesy Galerie EIGEN+ART Leipzig/Berlin
und Alison Jaques Gallery, London




Wenn ich die einzelnen Kalenderblätter betrachte, 
habe ich das Gefühl, eine Galerie zu betreten. 
 Die Bilder haben die richtige Größe zum Betrachten. 


Bild: Ulrich Pester
"Milk", 2016
(c) Ulrich Pester



Diesen Kalender kann ich nur wärmstens empfehlen. 
Man muss kein Kunstkenner sein, um diesen einmaligen Wandkalender zu mögen.
Die Bilder üben alle für sich ihren eigenen Reiz aus. 
Mich faszinieren sie.


Bild: Martin Eder
"Materiallization", 2017
(c) VG Bild-Kunst, Bonn 2017


Herzlichen  Dank an das Verlagsteam, dass ich diesen wunderschönen Kunstkalendervorstellen durfte! 
Er ist mein absolutes Highlight an Kalendern 2019!








Donnerstag, 29. November 2018

Die Rosenheimer Autoren: "Wundersame Winterzeit - Geschichten für die stillen Monate"

Wintergeschichten zum Genießen!

"Winterzeit ist Geschichtenzeit" - so steht es auf dem Buchrücken geschrieben. 17 wunderbare Kurzgeschichten und 1 Lied beinhaltet dieses Buch rund um den Winter und die Weihnachtszeit. Da gibt es berührende Geschichten, romantische Geschichten, spannende Geschichten und Geschichten voller Wunder. 

Rosenheimer Autoren haben sich zusammen geschlossen und jede und jeder für sich hat eine bezaubernde Geschichte geschrieben. Es sind kleine Geschichten, die man am besten bei einer heißen Kanne Tee oder eine Tasse Kakao, eingemummelt in eine Kuscheldecke bei Kerzenschein genießen sollte. 

Sehr begeistert hat mich, dass ich Gegenden und Ortschaften beim Lesen wiedererkannt habe, war ich doch erst im September in München und habe zusammen mit einer Freundin einen Ausflug an den Chiemsee und auf die wunderschöne Fraueninsel gemacht, wo wir sogar eine der Autorinnen, nämlich die wunderbare Doris Strobl, getroffen haben. 

Dieses Buch kann ich wärmstens empfehlen. Für alle, die gerne Winter- und Weihnachtsgeschichten lesen. Ideal auch zum Verschenken! Ein Buch, nicht einfach so zum "Weglesen", sondern zum Genießen jeder einzelnen Geschichte. 




Gebundene Ausgabe
271 Seiten
Verlag: Rosenheimer



Liebe Doris Strobl, ganz, ganz herzlichen Dank, dass du mich auf das Buch aufmerksam gemacht hast und dass du mich mit deiner Geschichte noch einmal mit auf die Fraueninsel genommen hast!


Herzlichen Dank auch an das Verlagsteam, 
dass ich dieses schöne Buch lesen und vorstellen durfte!



Dienstag, 27. November 2018

Think Pink!

10 positive Dinge und Begebenheiten 
der vergangenen Woche






1. Silvia setzt eine Tradition fort.
 Danke meine Liebe für die tolle Überraschung!

2. Krankheit hat auch etwas Positives: SUB-Abbau.

3. Supertolle Überraschungspost von Lilli Beck! 
Dankeschön!

4. Weihnachtskarten geschrieben.

5. Die Adventsdeko steht.

6. Die supernette neue Postbotin.

7. Eine Sache, die mich seit Wochen belastet, 
ist endlich zu Ende.

8. Die supertolle Überraschung von Mama und Papa! 
Danke Ihr zwei! Ihr helft uns sehr damit!

9. Wenn man von der Ärztin erfährt, was man alles nicht hat.

10. Spaß mit Daniela und Snapchat. 

"Die kleinen Wunder von Mayfair" von Robert Dinsdale

Eine ungewöhnliche Reise in die Welt der Phantasie!

Wir schreiben das Jahr 1906. Die fünfzehnjährige Cathy ist schwanger. Ihre Eltern verlangen von ihr, dass sie ihr Kind in einem Heim für unverheiratete Frauen zur Welt bringt. Danach kann sie wieder zurück nach Hause kommen - ohne Kind, doch Cathy will das nicht. Sie möchte ihr Kind unbedingt behalten. Da sticht ihr eine Zeitungsanzeige ins Auge. Eine Stellenanzeige, die umkreist wurde, doch von wem? Gesucht wird eine Hilfe für Papa Jacks Emporium. Cathy kann sofort anfangen und sie kann sogar im Emporium wohnen.

 Einige Zeit geht es gut, doch dann wird ihre Schwangerschaft entdeckt. Ausgerechnet von Kaspar, dem älteren der beiden Godman-Brüder. Die beiden verlieben sich jedoch ineinander und Kaspar versteckt Cathy in einem Spielhaus, das von innen viel, viel größer ist als es von außen den Anschein hat. Hier bleibt Cathy auch nach dem weihnachtlichen Verkaufsrausch. Wenn die ersten Schneeglöckchen blühen, hört der Verkauf auf und Jekab Godmann und seine beiden Söhne widmen sich wieder ihren Erfindungen für die nächste Saison. 

Mit Cathy ist es wie mit ihren Erfindungen. Auch Emil möchte Cathy erobern. Er befindet sich im stetigen Zweikampf mit seinem Bruder, doch Emil scheint die wahre Magie zu fehlen. Dabei hat er doch wunderbare Holzsoldaten geschaffen, die alle Kinder lieben.

Der Erste Weltkrieg beginnt. Emil meldet sich freiwillig, wird jedoch wegen Untauglichkeit nicht genommen. Sogar darin ist sein Bruder besser. Der wird sofort an die Front geschickt. Cathy versucht mit ihrer Tochter Martha, allein zurecht zu kommen. Sie richtet sich ein in ihrem Leben zwischen Papierwäldern, Ballerinen aus Holz, Spielzeugsoldaten und Patchworktieren. 

Als Kaspar aus dem Krieg zurück kommt, ist er ein gebrochener Mann. Seine Seele ist zutiefst verletzt. Niemand scheint ihm helfen zu können. Und er trifft die Entscheidung, dass es von Stund an keine marschierenden Holzsoldaten mehr im Emporium geben wird. Nun beginnt ein weiterer Krieg zwischen den Brüdern. Die Holzsoldaten kämpfen plötzlich nicht mehr. Sie ziehen sich gegenseitig auf. Wie kann das sein? Was ist passiert? Und auf einmal sind sie überall. Unter dem Boden, in den Wänden, Tag und Nacht. Wer kann ihnen Einhalt gebieten? Und dann eines Tages, ist Kaspar verschwunden. 

"Die kleinen Wunder von Mayfair" - eine wahrhaft magische Geschichte! Oftmals war ich hin- und hergerissen. Manche Passagen waren mir zu phantastisch, wenngleich ich mir immer alles genau vorstellen könnte. Explodierende Papierwälder, lebendiges Spielzeug. Wer kann sich da nicht an seine eigene Kindheit erinnern? In meiner Phantasie wurden Puppen und Kuscheltiere auch lebendig, führten ihr eigenes Leben. Manches Mal erscheint es mir im Roman als wäre es zu viel und doch konnte ich nicht aufhören zu lesen. 

"Die kleinen Wunder von Mayfair" - auf alle Fälle ein Roman, der mich fasziniert hat, der aus der Masse heraussticht. Ein außergewöhnlicher Roman, wie ich ihn vergleichbar noch nie gelesen habe. Manchmal ist es verstörend, aber immer großartig. Robert Dinsdale schreibt bildhaft. Seine Geschichte ist zwar ungewöhnlich, aber sein Schreibstil äußerst angenehm. Vor meinem  inneren Auge lief immer ein  Film ab. Es ist definitiv ein Buch, das man nicht mehr vergessen wird. Und das Ende gleicht so manche Länge im Buch wieder aus. Aber Vorsicht! Man sollte sich schon einlassen können auf die Reise ins Reich der Phantasie!




Gebundene Ausgabe
460 Seiten
Verlag: KNAUR




Herzlichen Dank an das Verlagsteam, dass ich diesen phantastischen Roman lesen und vorstellen durfte! 

Samstag, 24. November 2018

Lesezeit Kalender-Spezial: Glückskalender (Korsch-Verlag)


Liebe Lesezeit-Leserinnen und -Leser,

heute möchte ich Euch den "Glückskalender"
 aus dem Korsch-Verlag vorstellen. 



(c) Cover: Jafaris Mustafa/shutterstock



Auf 27 Wochenblättern,  von denen ich Euch eine kleine 
Auswahl zeige, findet man eine Anleitung zum Glücklichsein. 




Zitate und Texte sind wunderbar aufeinander abgestimmt.


(c) Sandra Cunningham


Die Texte regen  zum Nachdenken an. 
Sie fordern den Betrachter auf, nicht immer nach dem großen Glück zu suchen, sondern es auch im Kleinen zu finden. 


(c) Vlad Ghia /shutterstock


Der Kalender hat das schöne Format
 von 16,5 x 24,0 cm.


(c) supaporn wangkiri


Die Fotografien sind allesamt sehr schön. 




Mir gefallen ganz besonders die Tipps,
 die Hinweise, das kleine Glück nicht zu übersehen.



(c) panthermedia


Zum Abschluss bietet der Kalender
 noch einen Bereich mit Ferienterminen.


Ein schöner Wandkalender rund um das Thema 
Glück - ideal als Nikolaus- oder Weihnachtsgeschenk!


Herzlichen Dank an das Verlagsteam, dass ich diesen schönen kleinen Wandkalender vorstellen durfte!




Freitag, 23. November 2018

"Eines Tages in der Provence" von Karine Lambert

Leider nicht meine Geschichte

Wer kennt sie nicht, die kleinen Dörfer in südlichen Gefilden. Fast immer steht in der Mitte des Dorfplatzes ein großer alter Baum. Karine Lambert lässt ihren Roman in einem namenlosen Dorf in der Provence spielen. Im Mittelpunkt steht eine alte Platane. Ein Baum, um den sich vieles im Dorf dreht. Der eine nutzt den Baum zum Klettern, der andere, um den Schatten im Sommer zu genießen. Die einen zum Ausruhen, die anderen zum Betrachten. Alle Dorfbewohner kennen diesen Baum, sind mit ihm groß geworden, doch nun soll der Baum gefällt werden! Ein paar der Bewohner tun sich zusammen. Sie wollen nicht, dass der schöne alte Baum gefällt wird. 

"Eines Tages in der Provence" - ich konnte es kaum erwarten, endlich den dritten Roman der Autorin in Händen zu halten und ihn zu lesen. Ihre beiden Romane "Das Haus ohne Männer" und "Und jetzt lass uns tanzen" haben mich verzaubert. Dies waren Geschichten voller Poesie, voller Liebe. Der vorliegende Roman konnte mich nun wider Erwarten überhaupt nicht überzeugen. Es fehlt der gewisse Zauber. Viele Personen kommen in der Geschichte vor. Sie bleiben jedoch blass. Ich kann sie mir nicht richtig vorstellen. Dass der Baum selbst zu Wort kommt... nun ja. Das ist vielleicht eine nette Idee, aber der Funke springt einfach nicht über. 

Zitat Bucheinband: "Ein wunderschöner Roman, der nach Lavendel und Sommerregen duftet. Dieses Buch tut gut." Weder kommt Lavendel vor, noch Sommerregen. Wie kommt man dann zu so einer Aussage? Ich finde sie irreführend. 

"Eines Tages in der Provence" - leider so gar nicht meine Geschichte. 



Gebundene Ausgabe
208 Seiten
Verlag: DIANA





Bedanken möchte ich beim Team des Diana-Verlages, 
dass ich das Buch lesen und vorstellen durfte!







Mittwoch, 21. November 2018

"Bevor es Weihnachten wird" von Kerstin Hohlfeld

Das perfekte Buch, um sich auf Weihnachten einzustimmen

Sophia kennt nur ihre Arbeit in der Werbeagentur. Hier will sie groß rauskommen. Sie hat für niemanden mehr Zeit, noch nicht einmal für ihren Freund Lukas, der sie immer so liebevoll umsorgt. Dann steht Weihnachten vor der Tür und Sophia graut es einfach nur davor. Die kitschige Deko bei ihren Eltern, die kalorienreichen Kekse ihrer Oma und dann noch die allgegenwärtige weihnachtliche Gefühlsduselei. 

Beim traditionellen Kaffeetrinken zum 1. Advent lässt Sophia die Familie spüren, wie lästig ihr das alles ist. Als sie dann auch noch ihre neunjährige Nichte zutiefst verletzt, steht sie auf einmal alleine da, doch das wird ihr erst später klar. Niemand meldet sich mehr bei ihr. Als sie dann durch eine dumme Aktion ihren heißgeliebten Job verliert, scheint Sophia den Boden unter den Füßen zu verlieren. Weihnachten scheint sie alleine verbringen müssen, denn nun macht ihr sogar Lukas klar, dass er etwas Abstand benötigt. Er fliegt zu seiner Familie nach Indonesien, um dort die Feiertage zu verbringen. 

Sophia hat nun viel Zeit zum Überlegen und dann rafft sie sich auf, fährt zu ihren Eltern und bittet ihre Mutter, ihr das richtige Weihnachtsgefühl zu zeigen. Nach und nach beginnt sie zu begreifen, was sie sich und ihrer Familie die ganzen Jahre über angetan hat. Erst zögerlich, doch dann mit ganzer Stärke widmet sie sich den Projekten der Familie, der das Nachbarschaftshaus ganz besonders am Herzen liegt. Hier bekommen Leute, die nichts haben, wenigstens einmal die Woche eine warme Mahlzeit. Sophia hilft, wo sie nur kann und auch mit ihrer jungen Nichte kann sie sich wieder versöhnen. Sollte Weihnachten vielleicht doch nichts so übel sein?

"Bevor es Weihnachten wird" - für alle, die Weihnachtsromane lieben! Ich gebe es zu, zu Beginn der Geschichte konnte ich Sophia überhaupt nicht leiden. Ich hätte sie so schütteln können. Ich hätte ihr am liebsten zugerufen "Mensch Mädchen, mach die Augen auf! Dein Job ist nicht alles. Siehst du nicht, was du mit deiner Familie machst?". Doch Sophia wandelt sich und es ist richtig schön, diese langsame Verwandlung als Leser miterleben zu dürfen. 

"Bevor es Weihnachten wird" - eine tiefsinnige Geschichte und großartiges Lesevergnügen! Wer war nicht schon mal von Weihnachten genervt? Wer kann sich immer dem alljährlich auftretenden Weihnachtsstress entziehen? Wie gerne würde ich mich da an den Tisch von Sophias Familie setzen - laut, bunt, chaotisch und durch und durch liebenswert! Dieser Roman ist das perfekte Buch, um sich auf Weihnachten einzustimmen.





Taschenbuch
247 Seiten
Verlag: Ullstein




Liebe Kerstin, ganz, ganz herzlichen Dank 
für diese schöne weihnachtliche Geschichte!

Herzlichen Dank auch an das Verlagsteam, 
dass ich dieses Buch lesen und vorstellen durfte!