Sonntag, 6. Januar 2019

"Think Pink"

10 positive Dinge oder Begebenheiten
 der vergangenen Woche



(c) Foto: Monika Schulte



1. Einen schönen Silvesterabend mit Ina und Jürgen verbracht. Mein Mann war natürlich auch dabei.

2. Ein richtig tolles 70er-Jahre-Buffet gehabt.

3. Einen köstlichen Weinbrand aus dem Rheingau testen dürfen.

4. Der erste Fünfer in der Challenge-Kiste
 (Anja-Monika-Challenge 2019).

5. Den Urlaub genießen. 

6. Das absolut spannende und geniale Buch 
von Felicity Whitmore gelesen. 

7. Sonntagmorgen, wenn alle anderen noch schlafen, 
sind die Straßen so schön leer. 

8. Urlaubsplanung, nächste Runde.

9. Die erste Tasche für den Umsonst-Laden Hagen gepackt. 

10. Pläne für dieses und jenes. 

Freitag, 4. Januar 2019

"Das Herrenhaus im Moor" von Felicity Whitmore

Eine unglaublich spannende Geschichte!

Laura Milton ist fest davon überzeugt, dass ihr Mann Frank nicht einfach bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Er ist ermordet worden, doch niemand will ihr Glauben schenken. Wer war die Gestalt, die sie an seinem Auto gesehen hatte an ihrem letzten gemeinsamen Abend, der jedoch mit einem Streit endete? Laura gibt sich seitdem eine Mitschuld am Tod ihres Mannes. Hätten sie nicht gestritten, wäre er sicher noch am leben.

Als sie in seinen Unterlagen einen anonymen Brief an ihn mit einer Warnung entdeckt, packt sie ihre Sachen und fährt nach England - Franks Heimat, von der er ihr nie erzählt hat. Angekommen im englischen Exmoor, begibt sich Laura auf  Spurensuche, doch dort stößt sie nicht nur auf Geheimnisse ihres Ehemannes, sondern auch auf die unglaubliche Geschichte der Lady Victoria Milton. 

"Das Herrenhaus im Moor" - eine Geschichte mit einer ungewöhnlichen Anziehungskraft! Dieses Buch fesselt und begeistert. Es ist so spannend, das man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. Von der ersten bis zur letzten Seite Spannung  pur! 

Mitreißend und authentisch erzählt die Autorin die Geschichte der Lady Victoria Milton, die kurz, bevor sie ihr Erbe antreten konnte, von ihrem Vormund in ein Irrenhaus für Frauen gesteckt wurde - Lynebrook Hall. Ein Haus, in das unschuldige und gesunde Frauen eingewiesen wurden, weil sie ihren Familien im Weg standen. 

Keine der Frauen, die unerträgliche Qualen und Folter über sich ergehen lassen mussten, haben das Haus lebend verlassen. Nur eine schafft es, Victoria. Doch, als sie sich nach Jahren dazu entschließt, wieder ein normales Leben unter Menschen zu führen, holt die Vergangenheit sie ein, eine Vergangenheit, die ihre Spuren bis in die Gegenwart hinterlässt. 

"Das Herrenhaus im Moor" - eine großartige Geschichte, die durch ihre überraschenden Wendungen nie an Spannung verliert. Der Schreibstil ist bildgewaltig, frisch und lebendig. Ein großartiges Lesevergnügen, das man sich nicht entgehen lassen sollte!




Taschenbuch
414 Seiten
Verlag: dtv




Liebe Felictiy (Indra), herzlichen Dank 
für diese wahnsinnig spannende Geschichte! 
Nun freue ich mich ganz, ganz doll auf 
unsere Wohnzimmerlesung! 

Herzlichen Dank auch an das Verlagsteam, 
dass ich das Buch lesen und vorstellen durfte!







Mittwoch, 2. Januar 2019

"Mich hat man vergessen" von Eva Erben

Gegen das Vergessen

Von einem Tag auf den anderen ist es vorbei mit dem beschaulichen Leben. Die elfjährige Eva wird zusammen mit ihren Eltern nach Theresienstadt und später nach Auschwitz deportiert. Ihre Eltern werden ermordet. Eva überlebt, weil sie sich in einem Heuhaufen schlafen gelegt hat, der stark nach Kuhdung gerochen hat. So war sie für die Suchhunde nicht aufspürbar. Eva überlebt als Einzige ihrer Familie. Tschechische Bauern finden sie und kümmern sich liebevoll um das völlig abgemagerte Mädchen. 1949 wandert Eva nach Israel aus, um dort mit ihrem Mann ein neues Leben zu beginnen. 

Eva Erben hatte eigentlich nie vor, ihre Geschichte zu erzählen, bis ihr Sohn von der Schule nach Hause kommt mit der Bitte der Lehrerin, von den damaligen Ereignissen vor der Klasse zu erzählen. 

Entstanden ist ein Buch der Erinnerung. Erinnerungen eines einst jungen Mädchens, das alles verloren hat und nur durch einen Zufall überlebt hat. Ihren Mann Peter kennt sie noch aus dem KZ Theresienstadt. Sie treffen sich zufälligerweise wieder, verlieben sich und heiraten. Ihre Kinder wissen lange Zeit nichts von Peters und Evas furchtbarer Vergangenheit. Wie so viele Überlebende des Holocaust, wollen Eva und Peter einfach nur ein neues Leben beginnen und aufbauen. Zu schrecklich sind auch die Erfahrungen, die sie gemacht haben. So wie Eva, die zu ihrer Tante ziehen musste, als diese sie gesucht und bei den Bauern gefunden hat. Evas Tante konnte oder wollte nicht glauben, was das Mädchen durchgemacht hat. Die Tante unterstellt ihr, alles nur erfunden zu haben. 

"Mich hat man vergessen" - es ist ein sehr ergreifendes kleines Buch und doch so wichtig in einer Zeit, in der immer mehr vergessen wird. Eine wahre Geschichte, geschrieben für Schüler, doch auch für Erwachsene äußerst empfehlenswert. 

Im hinteren Teil des Buches befinden sich Fotos und ein sehr interessantes Interview mit Eva Erben. 






Taschenbuch
108 Seiten
Verlag: GULLIVER



Meine Dezember-Bücher

Wunderbare 4 Romane 
habe ich im Dezember gelesen!

Danke für all die tollen Geschichten!






"Die Schokoladenvilla" von Maria Nikolai

Ein ganz wunderbarer Familienroman!

Judiths Vater ist Schokoladenfabrikant in Stuttgart. Schokolade, das ist auch die große Leidenschaft der jungen Frau. So oft sie es einrichten kann, verbringt sie ihre Zeit in der Fabrik und tüftelt an neuen Schokoladensorten. Nur zu gerne würde sie später die Fabrik ihres Vaters übernehmen, doch der hat ganz andere Pläne mit seiner Tochter. Um das vorübergehend finanzschwache Unternehmen zu retten, erhofft er sich für sie eine vorteilhafte Heirat mit einem Bankierssohn. Judith ist mit dessen Schwester befreundet, doch den jungen Mann kann und will sie nicht heiraten. Sie denkt da viel eher an den charmanten Max, der sie bisher kaum beachtet hat. Hingezogen fühlt sie sich auch zu dem jungen Victor, der wegen einer Ehrensache inhaftiert war, doch niemals würde ihr Vater so eine Verbindung zulassen! Wird es der jungen Frau dennoch gelingen, ihr Glück zu finden? Diese junge Frau, die ihre Mutter so schmerzlich vermisst, die aber seit Monaten in einem Sanatorium in Riva am wunderschönen Gardasee verweilt.

"Die Schokoladenvilla" - eine Geschichte, in die man sich einfach verlieben muss! Eine Geschichte, bei der man unbedingt das eine oder andere Stückchen seiner Lieblingsschokolade verzehren sollte. Maria Nikolai versteht es mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit, den Leser zu verführen. Man liest, ist gefesselt und begeistert. Sie lässt viel Lebensgefühl mit in ihren Roman einfließen. Man fühlt sich in die Zeit versetzt, in der der Roman spielt. Die Geschichte ist mitreißend und atmosphärisch. Diese wunderbare Geschichte lässt einen die Stunden nur so vergessen. 

Wie normal ist es heute, sich einfach etwas aus einem Automaten zu ziehen? Sei es ein Stück Schokolade oder etwas anderes. Damals war das noch eine Sensation und die Begeisterung der tüftelnden Menschen kommt sehr gut herüber. Auch wird dem Leser sehr eindeutig gezeigt, wie die Stellung der Frau zu dieser Zeit war. Was haben wir es doch heute gut!

"Die Schokoladenvilla" - ein wunderbarer Familienroman, der mich restlos begeistert hat. Nun warte ich sehnsüchtig auf Band II!




Taschenbuch
653 Seiten
Verlag: PENGUIN





Liebe Maria, ganz, ganz herzlichen Dank 
für diese wunderbare Geschichte! 

Und wie schön war es, dass wir uns im September in München persönlich kennengelernt haben!

 Und nun darf ich mich ja nicht nur auf Band II
 der Schokoladenvilla freuen, 
sondern auch auf unsere gemeinsame Wohnzimmerlesung! 





Sonntag, 30. Dezember 2018

Think Pink!

10 positive Dinge und Begebenheiten
 der vergangenen Woche








1. Papas 82. Geburtstag!


2. Der festliche Gottesdienst an Heiligabend.


3. Das Gänse-Essen bei meinen Eltern.


4. Der gewonnene Buchgutschein.


5. Nach dem Schreck mit dem Krankenhaus,
 die große Erleichterung
. Papa, bitte daran denken, einen Gang runterschalten!


6. Der Kuchen vom Junior.


7. Die geplante Anja-Monika-Challenge 2019.


8. Konkrete Planungen für die Wohnzimmerlesung
 für das 2. Quartal 2019. 


9. Die Unterhaltungen mit lieben Menschen auf Facebook.


10. Wenn der Mann die Küche übernimmt 
und was richtig Leckeres kocht. 

Samstag, 29. Dezember 2018

Ein Dankeschön an alle!

An alle meine Freundinnen und Freunde,
 im echten wie im virtuellen Leben,
 meine Kolleginnen und Kollegen, 
Autorinnen und Autoren, 
Leserinnen und Leser!

Das Jahr 2018 neigt sich langsam dem Ende zu und ich möchte Euch einfach mal Danke sagen.


DANKE, dass Ihr immer für mich da seid!

DANKE, dass Ihr Trost  spendet, wenn ich ihn gerade brauche.

DANKE, dass Ihr mit mir zusammen laut lachen könnt.

DANKE, dass Ihr mit mir zu allen Blödsinn aufgelegt seid 
(hoffe ich zumindest!).

DANKE, dass ich auch dieses Jahr 
einige von Euch persönlich kennenlernen durfte!

DANKE, dass viele von Euch vom virtuellen FB-Freund 
zum echten Freund geworden seid!

DANKE an meine Autorinnen und Autoren, 
dass ich auch dieses Jahr Eure 
wunderbaren Geschichten lesen durfte!

DANKE an sämtliche Verlagsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, 
die mich immer mit tollen Büchern versorgen!

DANKE an die Paketzusteller, 
die meine vielen Bücher zustellen (müssen)!

DANKE an alle meine Leserinnen und Leser von Lesezeit, dass Ihr Euch so oft von meinen Buchtipps verführen lasst!

DANKE einfach dafür, dass es Euch alle gibt!