Donnerstag, 31. Oktober 2019

"Frieda unter Verdacht - Ein Hohe-Tanne-Krimi" von Heidi Gebhardt

Ein spannender dritter Fall

Ein Bordell im beschaulichen Viertel Hohe Tanne? Kann das denn sein?! Tante Frieda sammelt Unterschriften in der Nachbarschaft. So kann es ja nicht weitergehen. Als der vermeintliche Bordellbesitzer ihr seinen Hausschlüssel da lässt, damit sich Tante Frieda um seinen Hund kümmern kann, während er in seinem Ferienhaus weilt, nutzt die alte Dame die Chance und will sich im Haus umschauen. Doch sie entdeckt etwas ganz anderes, ein totes Mädchen! Plötzlich taucht die Polizei auf und entdeckt Tante Frieda mit der Tatwaffe in der Hand. 

Jetzt kann nur noch ihre immer hungrige Nichte Lena helfen, denn Tante Frieda landet erst einmal im Gefängnis. Als sie unter Auflagen aus der Haft entlassen wird, verschwindet sie plötzlich nach Bayreuth. Lena bittet ihren Schwarm Andreas um Hilfe. Auch Friedas Bekanntschaft, der nette Hans Gruber, steht helfend zur Seite, doch plötzlich wird in Friedas Haus eingebrochen. 

Während Lena versucht, ihre Tante in Bayreuth ausfindig zu machen, versuchen die Kommissare Bärbel König und Peter Bruchfeld die Spannungen zwischen sich zu lösen, denn eigentlich lieben sie sich ja, doch vieles ist unausgesprochen zwischen ihnen. 

"Frieda unter Verdacht" - es ist der dritte Fall mit der munteren alten Dame. Auch diesmal bin ich rundum begeistert. Heidi Gebhardt schafft es auch wieder einmal, mit überraschenden Wendungen die Spannung zu halten. Immer wieder gelingt es ihr, den Leser auf die falsche Spur zu lenken. Die Geschichte ist frisch und lebendig, spannend und unterhaltsam. Die agierenden Personen sind mir inzwischen vertraut. Was habe ich Lena die Daumen gedrückt, doch dann... Tja, was dann passiert ist, das müsst Ihr schon selbst lesen! 






Taschenbuch
206 Seiten
List



Liebe Heidi Gebhardt, herzlichen Dank
 für diesen spannenden dritten Fall!







Dienstag, 29. Oktober 2019

"Kein Mord ohne Tante Frieda - Ein Hohe-Tanne-Krimi" von Heidi Gebhardt

Spannend, originell und leicht zu lesen!

Schon wieder ein Mord im beschaulichen Hanauer Viertel Hohe Tanne! Aus dem Essen für ihre immer hungrige Nichte Lena wird erst einmal nichts. Frieda kann es nämlich nicht lassen. Ein weiteres Mal nimmt sie ihre eigenen Ermittlungen auf. 

Eine Frau wurde auf dem nahe gelegenen Golfplatz erschossen. Da kann man doch nicht in Ruhe zu Hause bleiben und Essen kochen! Die alte Dame schnappt sich ihre alten Golfklamotten, ihren Hund Amsel und schon beginnt das neue Abenteuer. Natürlich wird auch Nichte Lena wieder mit eingespannt, die diesmal Unterstützung bekommt von ihrem Bruder Sven. 

Frieda steckt ihre neugierige Nase gekonnt in Dinge, die sie eigentlich nichts angehen, doch sie begibt sich auch wieder in gefährliche Situationen. Wird sie den Mörder ermitteln können?

"Kein Mord ohne Tante Frieda" - es ist Friedas zweiter Fall und wie der erste hat mich auch dieser wieder komplett begeistern können. Die alte Dame muss man einfach mögen. Heidi Gebhardt versteht es, den Leser zu fesseln und kommt komplett ohne blutige Szenen aus. Ein Krimi, wie ich ihn liebe! Spannend, originell und leicht zu lesen. Allerbeste Unterhaltung! Aber Vorsicht! Die Rezepte im Anhang machen Hunger!




Taschenbuch
249 Seiten
List




Montag, 28. Oktober 2019

"Tanz mit mir, Aurelia" von Titus Müller

Ein kleines Buch ganz großartig!

Wir schreiben das Jahr 1647. Es ist die Zeit des strengen Puritanismus. Vergnügungen aller Art sind untersagt. Malereien in Kirchen wurden weiß übermalt. Sogar das Weihnachtsfest wurde inzwischen verboten. Die Menschen sollen ein einfaches und gottgefälliges Leben führen. 

John ist ein junger Puritaner. Sein Vater hat sich zu Tode getrunken. John wuchs bei Tante und Onkel auf. Er liebt die beiden sehr. Sein Leben besteht aus Disziplin und harter Arbeit. Als er seiner Arbeit als Wasserträger nachgeht, trifft er auf die lebenslustige Aurelia. Sie stammen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Sie dürfen nie zusammen kommen und doch fühlen sie sich auf geheimnisvolle Weise zueinander hingezogen. 

John versucht ihr immer wieder zu erklären, dass es nicht Recht ist, zu feiern und Freude zu empfinden, doch Aurelia kann das nicht hinnehmen. Wieso soll man sich nicht an schönen Dingen erfreuen? Wieso soll man nicht singen dürfen? Gott hat doch auch die schönen Dinge erschaffen! 

Aurelia und John denken intensiv über die jeweilige Sichtweise des anderen nach und sie kommen sich dabei immer näher. Johns größter Wunsch ist es auf einmal, ein Mal mit Aurelia zu tanzen. 

Als Weihnachten naht und die Familie der jungen Frau heimlich das verbotene Weihnachtsfest vorbereitet, geraten sie in Gefahr, denn Johns Ziehvater steht plötzlich vor der Tür der Familie Fox.

"Tanz mit mir, Aurelia" - eine wunderschöne Erzählung, die mit ganz viel Liebe geschrieben wurde. Es ist eine Geschichte, die aus der Masse an Geschichten heraussticht. Eine Geschichte, wie ich sie liebe. Ruhig, ganz leise, zauberhaft. Es ist eines dieser Bücher, die glücklich machen. 

"Tanz mit mir, Aurelia" - ein kleines Buch ganz großartig! 




Gebundene Ausgabe
176 Seiten
adeo

Sonntag, 27. Oktober 2019

Think Pink!

10 positive Dinge und Begebenheiten 
der vergangenen Woche


Endlich habe ich es mal wieder geschafft, 
meine Liste zu schreiben!


Foto: Monika Schulte




1. Endlich ein paar Sonnenstunden!

2. Wenn man aus dem Urlaub kommt 
und einen Adventskalender vorfindet.
Danke Ralph!

3. Wenn einem eine Kollegin einen Weg abnimmt 
und Kalender vom Lions-Club mitbringt.
Danke, Steffi!

4. Kraniche am Himmel beobachtet.

5. Herzlich gelacht über eine merkwürdige Öko-Sekte, 
die noch viel merkwürdigere sehr persönliche Praktiken ausübt.
Danke, Norbert für das Kopfkino, 
dass du Daniela und mir beschert hast!

6. Durch Zufall die leckeren Softkekse einer bestimmten entdeckt.
Dabei werden sie angeblich nicht mehr hergestellt.

7. Fußbäder mit Natron tun richtig gut.

8. Der Freitagabend mit Ina in der Artischocke auf Elbers 
und der Besuch im Theater an der Volme.

9. Die Lesung mit Felicity Whitmore.

10. Lesezeit am Sonntag.





Lesezeit-Spezial mit Brigitte Kanitz alias Brigitte Pasini

Liebe Lesezeit-Leserinnen und -Leser,

endlich gibt es mal wieder ein Spezial! 
Heute werde ich Euch Brigitte Kanitz vorstellen die auch unter den Namen 
Brigitte Pasini und Brigitte Janson schreibt. 
Ich wünsche Euch ganz viel Spaß und Unterhaltung 
bei unserer kleinen Plauderei, die wir aus der Ferne geführt haben.


Foto: Brigitte Kanitz



Dein Roman „Bella Stella“ ist eine meiner persönlichen Entdeckungen 2019. Eine packende Geschichte über 2 Menschen, deren Lebensumstände sie nach Hamburg führen, wo sie sich begegnen. Wie bist du auf diese Geschichte gekommen? Und warum ausgerechnet 1922?

Danke, ich fühle mich geehrt. Die zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts haben mich schon immer besonders interessiert. Meine Großmutter Martha Geilenberg war in jenen Jahren eine junge Frau und hat mir viel erzählt. Sie hatte sogar einen kleinen Laden, allerdings in Bergedorf. Ebenso spannend finde ich die Anfänge des Faschismus in meiner Wahlheimat Italien. Und da ich selbst eine deutsch-italienische Liebesgeschichte erlebt habe, kam eins zum anderen …





Dich hat es also der Liebe wegen nach Italien „verschlagen“?

Aus Liebe zum Land! Hatte schon einige Jahre einer Kindheit in Italien verbracht und wollte zurück. Meinen Mann habe ich zwei Monate nach meiner Auswanderung kennengelernt. Schicksal.

Die Schauplätze des Romans, Hamburg und die Romagna, konnte ich mir gut bildlich vorstellen. Du kennst die Orte persönlich?

Na klar! Habe viele Jahre in Hamburg gewohnt und lebe jetzt in den Marken, an der Grenze zur Romagna. Für den Roman war ich auf St. Pauli, in Holstein und Predappio unterwegs.


Foto: Brigitte Kanitz
Recherche in Holstein

Du bringst einem die damalige Zeit sehr nahe. Wenn du eine Zeitreise unternehmen könntest, in welches Jahr würdest du gerne einmal reisen und wem würdest du dann am liebsten über die Schulter sehen?

Wenn schon Zeitreise, dann in die Zukunft, sagen wir fünfzig Jahre und schauen, wie meine Töchter ihr Leben meistern.

Ganz anders als ich. Ich würde entweder ins Berlin der Zwanziger Jahre reisen wollen und dort den Künstlern über die Schulter schauen. Eine Reise ins alte Rom zu Zeiten Julius Cäsers würde mich allerdings auch sehr reizen.

Kommt drauf an, in welcher Gesellschaftsschicht man sich in solchen Zeiten bewegt.

Natürlich in der Oberschicht! Lach!


Foto: Brigitte Kanitz
Recherche in Rom

Wie schon gesagt, dein Roman spielt in Hamburg und in der Romagna. Was ist dein Sehnsuchtsziel, wenn es um Urlaub geht?

Australien vor drei Jahren war toll. Auch New York letztes Jahr. Gern würde ich mal nach Namibia, aber dafür muss ich noch ein bisschen arbeiten.

Namibia, da wollten mein Mann und ich vor 24 Jahren eigentliche unsere Flitterwochen verbringen. Im Reisebüro mussten wir feststellen, dass es doch etwas zu teuer ist.


Foto: Brigitte Kanitz
Haus des Faschismus in Predappio

Zurück zu deinem Roman „Bella Stella“. Welche deiner Figuren ist deine Lieblingsfigur und welche hat dir das meiste Kopfzerbrechen bereitet?

Stella habe ich gleich geliebt. Dann hat Lorenzo sich beschwert, er würde zu kurz kommen und ich habe ihm mehr Raum gegeben. Die kleine Sophia hat sich auch bald in mein Herz geschlichen. Stellas Vater Olaf war mir anfangs unsympathisch, aber sein schweres Schicksal macht den Charakter begreifbar.

Stella, Lorenzo, Rosario, Luna, Pepita und Sophia – sie alle haben sofort auch mein Herz erobert. So unterschiedlich wie jeder einzelne von ihnen ist, das gemeinsame Schicksal, die Hausgemeinschaft, schweißt alle zusammen. Nicht gemocht habe ich Giuseppina. - Ich hoffe, dass noch viele weitere Leserinnen und Leser deine Geschichte genau lieben werden wie ich!

Giuseppina lässt ausrichten, dass sie schwer beleidigt ist!

Kommen wir zu allgemeinen Dingen. Was war dein bislang spannendstes Projekt?

Mit Abstand dieses, allein vom Umfang her. Aber auch mein erster historischer Roman vor bald zehn Jahren (Brigitte Janson „Die Tortenbäckerin“) war eine Herausforderung.


Foto: Brigitte Kanitz
Anfänge des Radios

Gibt es eine Erfahrung in deiner Laufbahn, die dich besonders geprägt hat?

Oh ja! Nach meinem ersten Buch schrieb ich glücklich das zweite. Kaum abgegeben, bekam ich die Rückmeldung von meinem Agenten: Ihr erstes ist so schlecht gelaufen, dass der Verlag ein zweites nicht mal ansehen will. Das saß. Nachdem ich mich davon erholt hatte, sagte ich mir: Jetzt erst recht!

Und das war auch gut so! Du schreibst ja noch unter anderen Namen. Magst du verraten, welche das sind und unter welchem Genre du dann schreibst?

Unter meinem richtigen Namen Brigitte Kanitz schreibe ich Familienkomödien, als Brigitte Janson Familienromane und auch historische Hamburg-Romane.


Foto: Brigitte Kanitz
Die aktuellen Romane


Woran arbeitest du gerade?

Brigitte Janson schreibt – sorry, darf noch nicht sagen, woran.

Wieviel Familie steckt in deinen Geschichten?

Immer sehr, sehr viel Familie oder meinst du meine eigene?

Deine eigene.

Dann ein bisschen.

Wer sind deine ersten Probeleser?

Habe ich nicht. Die fertigen Manuskripte gehen direkt an den jeweiligen Verlag.

Welche Bücher liest du selbst gerne?

Alles, außer Fantasy. Gute Romane, Thriller (wenn sie nicht zu blutig sind), historische Stoffe, Biografien, Autobiografien...

Was bedeutet dir Zeit?

Zeit ist Luxus. Wenn ich Zeit mit meinen Töchtern verbringe, wenn ich Zeit habe, was für mich zu tun.


Foto: Brigitte Kanitz 
Im letzten Urlaub

Wie definierst du Glück?

Glück ist immer eine Frage des Augenblicks. Kaum ist er da, musst du aufpassen, dass er dir nicht so schnell wieder entwischt.

Als letztes: Beschreibe dich selbst in einem Satz!

Grundsätzlich positiv, manchmal ungeduldig, immer zäh, zeitweise verliebt.

Liebe Brigitte, ganz, ganz herzlichen Dank, dass ich mit dir plaudern durfte! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht!

Samstag, 26. Oktober 2019

Buchpremiere: "Die vergessenen Stimmen von Chastle House" von Felicity Whitmore

Gestern Abend war es endlich soweit! Premierenlesung im Theater an der Volme! Felicity Whitmore/Indra Janorschke hat ihren neuen Roman "Die vergessenen Stimmen von Chastle House" vorgestellt.





Felicity hat sich schon oft gefragt, wie es Stars so geht? 
Warum sterben so viele von ihnen schon in jungen Jahren? 
So ist sie auf diese Geschichte gekommen.
 Und darum geht es im Buch: 


Das Echo der Vergangenheit

Dione Dearing – mit 27 Jahren bereits ein international gefeierter Popstar – flüchtet vor ihrem fremdbestimmten Leben nach Chastle House, einen alten Familiensitz im englischen Lake District. Aus Dione wird Diana, die erst einmal lernen muss, mit der neu gewonnenen Freiheit umzugehen. Aber dann verliebt sie sich in das verwitterte Haus am See mit seinen knarzenden Dielen und den zugigen Räumen, sie verliebt sich in den spröden Charme der Landschaft – und in den Farmer Aiden. Bis sie entdeckt, dass in den Mauern von Chastle House ein schreckliches Familiengeheimnis begraben liegt.
(Text: dtv-Verlag)




Das Buch ist am 25. Oktober erschienen. 
Am 26. Oktober erscheint bereits die 2. Auflage!
Herzlichen Glückwunsch!




Das Theater an der Volme ist rappelvoll. 
Die Besucher lauschen gebannt. 




Wie von Felicity gewohnt, ist es auch diesmal 
wieder eine Geschichte mit unterschiedlichen Erzählsträngen. 
Nebenbei lernt man noch einiges über die 
Rechte der Frau in der Vergangenheit. 





Felicity liest aus allen drei Erzählsträngen. 
Sie macht neugierig auf ihr neues Buch. 
Die Schlangen  beim Verkauf waren lang. 




Bei so tollen Lesungen kann man auch Kolleginnen treffen. 
Hier Felicity Whitmore mit meiner Kollegin Stefania. 




Und hier wartet meine Freundin Ina.





Das echte Chastleton House ist Vorlage 
für das Chastle House im Roman.








Bei ihren Lesungen erfährt man nicht nur 
interessante Hintergrunddetails, sondern auch viel über die Landschaft, in der der jeweilige Roman spielt. 




Felicity Whitmore, in Hagen mit Sicherheit besser
 bekannt unter ihrem Namen Indra Janorschke, leitet zusammen 
mit ihrem Mann Dario Wehberg ein freies Theater in Hagen, das Theater an der Volme, wo sie als Dramaturgin, Regisseurin und Schauspielerin arbeitet. Zusammen bereisen die beiden oft England und haben so immer wahnsinnig viel zu erzählen. 





Bereits erschienene Romane von Felicity Whitmore:

Der Klang der verborgenen Räume
Das Herrenhaus im Moor

(unbedingt lesen!!!)


Wenn Ihr mehr über Felicity Whitmore bzw. Indra Janorschke wissen möchtet, dann schaut einfach mal hier:

www.felicitywhitmore.de
www.indrajanorschke.de
www.theaterandervolme.de



Und nun freue ich mich auf den Roman und die Wohnzimmerlesung mit Felicity bei mir im kommenden Februar!

Sonntag, 13. Oktober 2019

"Matthäus-Passion - Ein humorvolles Roadmovie aus Israel" von Robert Scheer

Macht einfach Spaß zu lesen!

Was für eine herrliche Geschichte! Vor einiger Zeit habe ich "Der Duft des Sussita" von Robert Scheer gelesen und da hatte ich schon jede Menge Spaß. Aus der Zeit ist mir auch Onkel Sauberger bekannt, der auch in der "Matthäus-Passion" wieder eine große Rolle spielt. Wie schön, ihm wieder zu begegnen und seinen Geschichten lauschen zu können! 

Lothar Matthäus, der als Trainer für die israelische Mannschaft Maccabi Netanja arbeiten soll, spielt eher eine Nebenrolle, obwohl er stets dabei ist. Die Hauptperson ist eindeutig sein Dolmetscher, der Ich-Erzähler und halt Onkel Sauberger, der immer noch am liebsten Schweinefleisch isst und das ausgerechnet im gelobten Land! Sein Konsum an Wurst ist fast schon legendär! 

Lothar Matthäus, sein Dolmetscher und Onkel Sauberger machen sich auf den Weg einmal quer durch Israel, um irgendwo ein großartiges Fußballtalent zu entdecken, dass die Mannschaft endlich voranbringen könnte. Die Talentsuche entpuppt sich allerdings als sehr große Herausforderung, doch Onkel Sauberger wäre nicht er selbst, wenn er nicht aus jeder Situation das Beste machen würde. In der Hauptsache geht es ihm natürlich ums Essen. 

Unter nahöstlichen, blauen und heißem Himmel begegnen die drei Männer den unterschiedlichsten Menschen und Religionen. Als Leser sitzt man irgendwie mit im Auto, erlebt alles hautnah und erfährt so ganz nebenbei sehr viel über Land und Leute. 

Robert Scheer erzählt ehrlich, genau und witzig. Die Handlung schreitet leicht und unterhaltsam voran. Die Geschichte ist erfrischend bunt und heiter und ich hoffe, dass es weitere Geschichten von Onkel Sauberger geben wird. Ob Lothar Matthäus mit seiner Talentsuche Erfolg gehabt hat? Tja, das müsst Ihr schon selbst lesen!




Taschenbuch
224 Seiten
HAMSA Verlag




Lieber Robert, ganz herzlichen Dank für 
diese wunderbare Geschichte! Ich hoffe, du lässt 
Onkel Sauberger weitere Abenteuer erleben
und uns Leser daran teilhaben!