Dienstag, 31. März 2015

Lesen

Was bedeutet das Lesen für mich? Lesen ist für mich Vergnügen. Lesen bedeutet für mich Entspannung. Mit einem Roman kann ich abtauchen in andere Zeiten, in andere Welten. Lesen bereitet mir einfach Genuss. 

Und dann kommt heute in einem Bücherforum bei Facebook die Frage auf, wieviel Seiten man pro Stunde durchschnittlich liest! Das Mädel will ihr Lesepensum steigern. Mich irritiert so eine Frage. Wieviel Seiten jemand liest - wer will das wissen? Ist das wirklich wichtig? Ich finde es ja schon komisch, wenn einige Leser schreiben, sie hätten im Monat xy "nur" 15 Bücher geschafft. Es kommt doch auch immer darauf an, was man liest. 

Ob jemand nur ein Buch oder 20 Bücher im Monat liest - egal.
20 oder 150 Seiten in der Stunde - egal. 

Wichtig ist doch, dass überhaupt gelesen wird, dass man sich dabei wohl fühlt. Im Bett, auf der Couch, im Bus - egal. 

Ich wünsche Euch eine angenehme Lesezeit! 






Kommentare:

  1. Liebe Monika,

    du schreibst mir da echt aus der Seele. Ich sehe das nämlich ganz genauso. Es müssen auch nicht immer die aktuellsten Bücher sein. Manch älteres Buch stellt sich dann als Perle heraus.

    Leider habe ich hier, auch bei so manchen Bloggern, das Gefühl, dass es gar nicht ums LESEN geht, sondern um den Besitz der Bücher. Ich lese bei manchen aufmerksam mit und dann erfährt man, dass der SUB über 100 Bücher umfasst und es werden an einem Tag, dann weitere 3-5 Bücher gekauft, - natürlich weil sie aktuell sind.
    Natürlich soll jeder es so handhaben wie er es will. Allerdings ist dies für mich nicht der richtige Weg und ich habe mich von einigen Bloggern genau deshalb getrennt.

    Daher nochmals DANKE für deine Worte, denen ich mich anschließe und mich wieder entdecke.
    Schönen Abend
    Silvia B. aus B.

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  2. Hallo Monika,
    mich nervt dieser Wettbewerb mitunter regelrecht - hat das noch etwas mit Lesegenuss zu tun? Wenn man dann sieht, dass sich Leute schon nach kurzer Zeit nicht mehr an den Inhalt eines Buches erinnern können, finde ich das schade. Da macht es doch nicht die Masse, die man liest - fünfzehn oder noch mehr Bücher in einem Monat - das ist doch der helle Wahnsinn! Aber scheinbar will man ja immer auf seinem Blog etwas zu posten haben - müssen es immer Rezis sein? Müssen es im Monat tägliche Beiträge sein? In Leserunden fällt mir mitunter auf, dass manche einfach "schlampig", also oberflächlich lesen, angesichts der Äußerungen oder Fragen, die im Buch geklärt werden. Du siehst, dass ich da Deiner Meinung bin.

    LG,
    Heidi, die Cappuccino-Mama

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  3. Ich kenne einige Blogger, da geht es nur noch darum, wieviel Bücher sie wieder abgestaubt haben und dass sie nur 15 Bücher geschafft hätten. Tabellen werden geführt und Vergleiche gezogen. Mich nervt das nur noch.
    Bei Leserunden nehme ich schon gar nicht mehr teil. Oft können da welche nicht gleich teilnehmen, weil sie ja noch bei 5 anderen Runden mitmachen. Wieso bewerben Sie sich dann erst? Hauptsache, man hat das Buch erstmal.

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